Die deutschen Hochschulen stehen vor vielfältigen Herausforderungen: Staatliche Ressourcen halten mit der Expansion des Systems nicht mehr Schritt, die Attraktivität droht zu sinken. Spitzenforscher wandern ins Ausland ab. Die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge muss bewältigt werden, und gleichzeitig erfordert die steigende Nachfrage nach Hochqualifizierten ein intensiveres Engagement in der Lehre. Die Hochschulen müssen sich deshalb grundlegenden Reformen unterziehen, die staatsanstaltliche Komponente in der Rechtsform aufgeben, vollständige Budget- und Vermögenshoheit erhalten und in die Lage versetzt werden, mit neuen Managementkonzepten produktiv auf die Herausforderungen reagieren zu können. Dazu schlägt die Autorin grundsätzlich mehr Autonomie vor, sei dies bei Budget- und Personalentscheidungen, bei der wettbewerbs- und leistungsorientierten Gestaltung von Forschung und Lehre oder bei der Auswahl der Studierenden.

Ansprechpartner