Nur wenige Wirtschaftsbereiche sind so stark reglementiert wie das kommerzielle Glücksspiel. Warum es in diesem Bereich kaum Wettbewerb gibt, lässt sich aus ökonomischer Sicht nur schwer beantworten. Dieser Beitrag stellt das deutsche Glücksspielwesen und seine historische Entwicklung vor. Der Autor diskutiert dabei auch die Frage, ob Lotto und Co. tatsächlich als irrational anzusehen sind und ob sich daraus oder aus anderen Marktversagenstatbeständen staatliche Eingriffsnotwendigkeiten ableiten lassen. Und er zeigt auf, welche Maßnahmen eine mögliche Neuorientierung des deutschen Glücksspielmarktes beinhalten müsste.

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