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Diese IW-Position setzt sich mit dem auseinander, was eine zukunftsgewandte Energiepolitik ausmacht. Sie hat nicht nur den Spagat zwischen Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit zu meistern, sondern sollte auch noch ein Drittes leisten, nämlich dafür sorgen, dass Strom so kostengünstig wie möglich erzeugt wird. Denn: Energiepolitik ist Strukturpolitik für den Standort Deutschland. Sie muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch in Zukunft eine international konkurrenzfähige industrielle Produktion in Deutschland möglich ist. Was dazu nötig ist, leitet Hubertus Bardt, Leiter der Forschungsstelle Umwelt- und Energieökonomik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, in dieser Schrift her. Er beleuchtet die Themen Energieverbrauch und Energieeffizienz, skizziert einen Energiemix für die Zukunft, beschäftigt sich mit der nötigen Energieinfrastruktur und erläutert schließlich den Instrumentenkasten aus Emissionshandel, Subventionen, Steuerbelastungen und Vorschriften, dessen sich die Energiepolitik hierzulande bedient. Die Untersuchung mündet schließlich in zehn kurz und knapp formulierten Eckpunkten für eine gute Energiepolitik am Standort D. Bestellung

Ansprechpartner

EEG-Reform
IW-Nachricht, 8. Juli 2016

EEG-Reform Ein bisschen mehr MarktArrow

Der Bundestag hat die Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) verabschiedet. Ab 2017 wird nicht mehr jedes Windrad und jede Solaranlage gefördert. Stattdessen müssen sich die Betreiber auf die Förderung bewerben. Das hat Vorteile, geht jedoch nicht weit genug. mehr

EEG-Reform
IW-Nachricht, 27. Mai 2016

EEG-Reform Ausbautempo bleibt zu hochArrow

Mal wieder wird in Berlin um die Verteilung der Fördergelder für erneuerbare Energien gestritten. Die Bundesregierung will die Förderung grundlegend ändern. Kritiker rufen bereits das Ende der Energiewende aus. Tatsächlich werden die Ausbauziele auch mit der geplanten Gesetzesänderung überschritten – auf Kosten der Verbraucher. mehr

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)
IW-Kurzbericht, 27. Mai 2016

Esther Chrischilles Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) – Ausbautempo bleibt hochArrow

Will ein Anlagenbetreiber, der Strom aus erneuerbaren Energien produziert, gefördert werden, muss er sich zukünftig darauf bewerben. Denn ab 2017 gibt der Gesetzgeber eine feste Menge an installierter Leistung vor, die im Jahr ans Netz gehen darf. Ziel ist es, den Ausbau insgesamt in den vorgesehenen Zielkorridoren zu halten. Kritiker sehen das Ende der Energiewende eingeläutet. Aufgrund des derzeitigen EEG-Entwurfs ist jedoch vielmehr mit einem Überschreiten des Zielkorridors zu rechnen. Weiterhin fehlt eine Beteiligung der Anlagenbetreiber am Preisrisiko. mehr