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Die krisenbedingten Schwierigkeiten deutscher Unternehmen, Bankkredite zu bekommen, haben die Finanzierung via Eigenkapital wieder stärker in den Blick gerückt. Diese IW-Position lotet den Markt für Wagnis- und Beteiligungskapital in Deutschland aus. Klaus-Heiner Röhl, Mittelstandsexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, hat sich vor allem angeschaut, inwiefern professionelles Beteiligungskapital hierzulande für Unternehmensgründungen und mittelständische Firmen zur Verfügung steht. Obwohl diese Finanzierungsform Ende der neunzige Jahre im New-Economy-Boom schon einmal dabei schien sich zu etablieren, muss man heute nach wie vor feststellen: Im Vergleich zu den USA ist Deutschlands Venture-Capital-Markt unterentwickelt. Beteiligungsgesellschaften und private Einzelinvestoren, auch Business Angels genannt, haben einen schweren Stand. Stattdessen ist die öffentliche Hand in Deutschland vermehrt dazu übergangen, ihre wirtschaftlichen Fördermittel in Form von Beteiligungskapital über die KfW Bankengruppe bereitzustellen. Wie gut das funktioniert – auch dieser Frage geht Röhl in seiner Untersuchung auf den Grund. Sein wichtigstes Fazit: Deutschland muss dringend für private Kapitalgeber attraktiver werden – und dafür sind vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen zu justieren.

Ansprechpartner

27. Februar 2017

Mittelständische Wirtschaft Unternehmensnachfolge ungeklärtArrow

Jedes Jahr stehen in Deutschland annähernd 30.000 Betriebe, die sich in der Hand von Einzelunternehmern oder Familien befinden, zur Übergabe an. Doch die Firmenchefs tun sich mit der Suche nach einem passenden Nachfolger oftmals schwer – auch, weil Kinder und Enkel häufig keine Lust haben, ins Familiengeschäft einzusteigen. mehr auf iwd.de

9. Februar 2017

Familienunternehmen Der Mittelstand in GroßArrow

In Deutschland gibt es fast 4.700 familiengeführte Unternehmen, die nach EU-Definition zwar zu den Großunternehmen zählen, aufgrund ihrer Strukturen aber Mittelständler sind. Definitiv groß ist allerdings ihr Beitrag zur deutschen Wirtschaft. mehr auf iwd.de

Bankenregulierung sollte nicht alle über einen Kamm scheren
Gastbeitrag, 3. Februar 2017

Markus Demary in der Zeitschrift Profil Bankenregulierung sollte nicht alle über einen Kamm scherenArrow

Die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel forderten laut Medienberichten eine stärkere Regulierung der Banken. Sie folgten dabei einem Vorschlag des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht. Dieses Vorhaben ist aber aus mehreren Gründen problematisch. Ein Gastbeitrag in der Zeitschrift Profil von IW-Finanzmarktökonom Markus Demary. mehr