Am 1. Januar 1999 wurde von damals elf Staaten der Euro als gemeinsame Währung für 290 Millionen Europäer eingeführt und die Verantwortung für die Geldpolitik in diesem Währungsraum auf die Europäische Zentralbank (EZB) übertragen. An die Einführung des Euro waren vielfältige Hoffnungen geknüpft. Er sollte zu mehr Stabilität und Prosperität in Europa führen, der europäischen Integration einen neuen Schub verleihen und ein Gegengewicht zur Weltwährung US-Dollar schaffen. Gleichermaßen wurde aber auch eine Reihe von Befürchtungen geäußert – vor allem in Deutschland. Würde der Euro so stabil sein wie die D-Mark, die er ablöste? Würde die EZB ihrer Aufgabe gerecht werden können, eine Geldpolitik für die gesamte Währungsunion zu betreiben? Das zehnjährige Jubiläum des Euro hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln zum Anlass genommen, eine Bilanz zu ziehen und auf die Erfahrungen mit der gemeinsamen Währung zurückzublicken. Dabei wird den Fragen nachgegangen, ob und welche Erfolge zu verzeichnen sind und ob die Befürchtungen sich als begründet erwiesen haben. Bestellung