Eine Gewinnbeteiligung bezeichnet ein System, bei dem die Mitarbeiter vom Arbeitgeber freiwillig oder aufgrund arbeitsrechtlicher oder tariflicher Regelungen über die feste Entlohnung hinaus am Geschäftsergebnis beteiligt werden. Die Gewinne werden entweder gleichmäßig oder individualisiert nach Jahreslohn an die einzelnen Arbeitnehmer ausgeschüttet. Die Autoren analysieren die volkswirtschaftliche Begründung für Systeme der Gewinnbeteiligung gegenüber fixen Lohnsystemen, stellen die Verbreitung von Gewinnbeteiligungssytemen im In- und Ausland und nach Wirtschaftszweigen wie Unternehmensgrößen dar und präsentieren die Motive von Unternehmen, sich für oder gegen die Einführung einer Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer zu entscheiden. Grundlagen der empirischen Daten liefert das IW-Zukunftspanel. Es werden schließlich konkrete Regelungen in Tarifverträgen untersucht und tarifpolitische Schlussfolgerungen gezogen.

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