Der steigende internationale Wettbewerbsdruck zwingt Deutschland zu Reformen: Konkurrenzfähig werden entwickelte Volkswirtschaften immer nur dann sein, wenn sie verkrustete Strukturen aufbrechen und ein angemessenes Maß an individueller Freiheit zulassen. Auch die politische Vorgabe, die Europäische Union bis zum Jahr 2010 zum "wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Raum der Erde" zu machen, erfordert eine Rückbesinnung auf die Selbstbestimmung der Bürger. Hätte in Deutschland eine Politik zur Revitalisierung von Freiheit und Eigenverantwortung in der Bevölkerung einen starken Partner oder hat der wohlfahrtsstaatliche Entzug von Freiheit bereits jegliche Eigeninitiative und Verantwortung erstickt? Die vorliegende Studie geht dieser Frage anhand verschiedener nationaler und internationaler Indikatoren nach und skizziert Grundlinien einer eigenverantwortlichen "offenen Gesellschaft".