Die Krise des Sozialstaats droht sich als Krise der Wohlfahrsverbände zu wenden: Im unbewältigten Spagat zwischen dem traditionellen Selbstverständnis der gemeinnützigen Helfer und der Ökonomisierung als Wirtschaftsbetrieb droht ein massiver Vertrauensverlust der Bevölkerung. Die einst privat organisierten karitativen Vereine sind zu Großunternehmen geworden, die aus öffentlichen Kassen alimentiert die Leistungen für soziale Dienste unter sich aufteilen. Die Studie analysiert die Struktur der Freien Wohlfahrtspflege als Non Profit-Organisationen zwischen Markt und Staat, reflektiert die veränderten gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen ihrer Arbeit und formuliert konkrete ordnungspolitische Leitlinien für die sachgerechte Umsetzung sozialstaatlichen Engagements.

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