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Zur Bewältigung des Strukturwandels hin zu einer forschungs- und wissensintensiven Produktion benötigen Unternehmen hochqualifizierte Beschäftigte. Der in diesem Segment bereits akute Fachkräfteengpass hat in Deutschland bereits im Jahr 2006 zu Wertschöpfungsverlusten in zweistelliger Milliardenhöhe geführt – ein Trend, der sich seither fortsetzt. Insbesondere sind Engpässe in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gegeben. Die Folgen sind klar: Negative Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum bleiben nicht aus. Um dem bestehenden und zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzutreten und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten zu ermöglichen sind daher wichtige Weichenstellungen vorzunehmen: Neben eine konzentrierte Familienpolitik und eine gezielte Integrations- und Migrationspolitik tritt hier die Bildungspolitik. In diesem Zusammenhang sind nicht nur zusätzliche Investitionen vorzunehmen, sondern aus bestehende Finanzierungsformen und Regulierungen zu optimieren: Welche Maßnahmen bieten sich zur Verbesserung der Fachkräftesituation kurz-, mittel- und langfristig an? Welche Kosten sind mit diesen Maßnahmen verbunden, welche Nutzeneffekte in Form steigender Kompetenzen und formaler Abschlüsse sind zu erwarten? Die Studie stellt dar, welche Wachstums- und Fiskaleffekte im Ergebnis durch sinnvolle Reformmaßnahmen möglich sind und welche Renditen solche Maßnahmen für den Staat bewirken.

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Hubertus Bardt im Handelsblatt
Gastbeitrag, 1. August 2016

Hubertus Bardt im Handelsblatt Angst essen Wohlstand aufArrow

Unsere Weltoffenheit darf weder durch Ängste und Sorgen noch durch Abschottung zerstört werden, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastkommentar fürs Handelsblatt. mehr

Michael Voigtländer auf Ökonomenstimme
Gastbeitrag, 28. Juli 2016

Michael Voigtländer auf Ökonomenstimme und auf nzz.ch Charter Cities – Ein alternativer Ansatz der FlüchtlingspolitikArrow

Die Flüchtlingspolitik steht vor der Herausforderung, einerseits den Flüchtlingen zu helfen, andererseits aber auch sicherzustellen, dass die Heimatregion nicht dauerhaft junge Menschen verliert, die für den Wiederaufbau dringend notwendig sind. Ein Ansatz können daher sogenannte Charter Cities sein, schreibt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer in einem Gastbeitrag auf oekonomenstimme.org. mehr