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In der vorliegenden Studie werden die langfristigen Entwicklungsperspektiven der deutschen Industrie ins Visier genommen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage nach den zentralen Megatrends des globalen Strukturwandels und deren Perspektiven für die deutsche Industrie. Ausgangspunkt ist dabei die These, dass gerade Deutschland aufgrund seiner differenzierten und leistungsfähigen Struktur aus Industrie und industrienahen Dienstleistungen und seiner darauf aufbauenden Problemlösungskompetenz enorme Chancen im sich beschleunigenden Globalisierungswettbewerb hat. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krise ist es notwendig, den Blick nach vorn zu richten und die nach wie vor vorhandenen Chancen ins Visier zu nehmen. Viele der hier beschriebenen Trends, die weiterhin die weltwirtschaftliche Entwicklung antreiben, bieten ausgezeichnete Anknüpfungspunkte und Perspektiven gerade für die deutsche Industrie. Zuversicht ist angebracht, dass Deutschland auch zukünftig von der Globalisierung profitieren kann. Diese Gewinne fallen jedoch nicht wie Manna vom Himmel, sondern müssen erarbeitet werden – von den Unternehmen und der Volkswirtschaft als Ganzes.

Ansprechpartner

Internationale Wissensnetze
Gutachten, 28. September 2016

Thorsten Lang / Cornelius Bähr / Manuel Fritsch Internationale Wissensnetze – Branchen und RegionenArrow

Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hängt in erheblichem Maße von innovativen Vorsprüngen gegenüber ihren internationalen Konkurrenten ab. Die IW Consult hat in einem Gutachten für die Hans-Böckler-Stiftung die Rolle internationaler Wissensnetze untersucht. mehr

28. September 2016

Industriestruktur Starke M+E-IndustrieArrow

Die Metall- und Elektro-Industrie ist das Herz des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland. Über 3,9 Millionen Mitarbeiter erwirtschafteten dort – einschließlich Stahlerzeugung – 2015 einen Umsatz von etwa 1,1 Billionen Euro. Damit stellt die M+E-Industrie 65 Prozent aller Industriebeschäftigten und vereint 63 Prozent der Industrieumsätze auf sich. mehr auf iwd.de

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr