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Mehr Familienfreundlichkeit ist eine der zentralen Antworten auf den demografischen Wandel. Insbesondere für Unternehmen führt an dieser Strategie kein Weg vorbei, wollen sie ihren Fachkräftebedarf auch künftig decken. Susanne Seyda, Expertin für Familienpolitik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), und Oliver Stettes, ebenda zuständig für Arbeitsorganisation und Mitbestimmung, haben sich angeschaut, wie die Unternehmen in der Europäischen Union in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufgestellt sind. Der „Europäische Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit“ orientiert sich konzeptionell eng an einer für Deutschland bereits zweimal angefertigten Untersuchung. Zusätzlich betrachtet wurde nun die Situation in Frankreich, Italien, Polen, Schweden und Großbritannien. Verglichen haben die IW-Ökonomen die Familienfreundlichkeit der Betriebe in vier Kategorien: Arbeitszeitflexibilisierung und Telearbeit, Elternzeit und Elternförderung, Kinder- und Angehörigenbetreuung sowie Familienservice. Es zeigte sich vor allem eins: Während eine gewisse Sensibilität für das Thema überall vorhanden ist, schlägt sich dieses Bewusstsein jedoch nicht in allen Unternehmen gleichermaßen in einer familienfreundlichen Personalpolitik nieder. Mit dieser Feststellung geben sich die Autoren aber noch nicht zufrieden. Sie haben auch ermittelt, was die Betriebe unter Umständen daran hindert, (noch) mehr für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu tun.

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Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0: Befunde und Handlungsfelder
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Hans-Peter Klös im PEAG-Magazin Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0Arrow

Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Sozialwissenschaftlerin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr