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Was ist Nachhaltigkeit, was beinhaltet sie und wie kann man sie messen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der IW-Wissenschaftler Hubertus Bardt in seiner Analyse „Indikatoren ökonomischer Nachhaltigkeit“. Bei der Frage, ob Vorhaben auch künftig tragfähig sind und nicht etwa zulasten der nächsten Generation gehen, sollte der Fokus nicht nur auf rein wirtschaftlichen Aspekten liegen – die Fragen nach sozialer Sicherheit sowie Umweltverträglichkeit sind ebenso wichtig. Das Schwierige dabei: Kein Ziel sollte zulasten des anderen verfolgt werden. Die Bundesregierung befasst sich zwar bereits mit einer Nachhaltigkeitsberichterstattung, doch die 35 Einzelindikatoren berücksichtigen noch zu wenig die ökonomische Seite des Problems. Daher beschreibt Bardt 13 weitere Indikatoren. Zu ihnen zählt etwa die implizite – also versteckte – Staatsverschuldung. Darunter fallen vor allem künftige Renten- und Pensionszahlungen. Und die dürften bei der derzeitigen Alterung der Gesellschaft ziemlich hoch ausfallen. Sozialpolitiker sollten dies bei ihren Plänen berücksichtigen.

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15. Februar 2017

Biolebensmittel Intellektuelle essen gesünderArrow

Es ist längst nicht nur ein gut gefülltes Bankkonto, das die Bundesbürger zu ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln greifen lässt. Auch die Lebenseinstellung, das Bildungsniveau und das Alter beeinflussen das Einkaufs- und Ernährungsverhalten, wie eine IW-Auswertung zeigt. mehr auf iwd.de

Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recyceln
Gastbeitrag, 1. Dezember 2016

Adriana Neligan in der Alternativen Kommunalpolitik Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recycelnArrow

Deutschland recycelt derzeit offiziell 64 Prozent seiner Siedlungsabfälle und ist damit Spitzenreiter in Europa, schreibt IW-Ökonomin Adriana Neligan in der Zeitschrift Alternative Kommunalpolitik. Allerdings wird hier auch Abfall als recycelt gewertet, der verbrannt wird. Die EU-Kommission will in Zukunft nur noch solche Abfälle als recycelt ansehen, die auch tatsächlich wiederverwertet werden. mehr

Nachhaltigkeit
IW-Nachricht, 8. September 2016

Nachhaltigkeit Jeder zehnte Euro für den UmweltschutzArrow

Das Bundesumweltministerium kämpft für mehr Nachhaltigkeit und möchte der deutschen Umweltpolitik mehr Mitspracherecht geben. Doch die Wirtschaft ist der Politik mehrere Schritte voraus. Das Produzierende Gewerbe gibt bereits heute jeden zehnten Euro seiner Investitionen für den Umweltschutz aus. Mehr Bürokratie birgt die Gefahr einer Abwanderung – zum Schaden von Wirtschaft und Umwelt. mehr