Bestandsaufnahme und Wirkungsanalyse des Wohngeldes Image

Das Wohngeld ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Wohnungs- und Sozialpolitik und unterstützt einkommensschwächere Haushalte bei der Finanzierung ihrer angemessenen und familiengerechten Wohnkosten. Die Gewährung des Wohngeldes ist abhängig von der Zahl der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder, der Höhe des Einkommens, der Miete oder Belastung sowie dem Mietenniveau einer Kommune. Somit stellt das Wohngeld auf die Gegebenheiten des Wohnungsmarktes ab. Heute beziehen knapp eine Million Haushalte einen Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zu den Aufwendungen für ihr Wohneigentum (Lastenzuschuss), womit diese ihre Wohnkostenbelastungen oftmals deutlich senken können. Die Wohngeldausgaben – die sich der Bund mit den Ländern paritätisch teilt – belaufen sich auf jährlich ungefähr 1,5 Milliarden Euro.

Das vorliegende Gutachten hat das Wohngeld auf Zielgenauigkeit und Effizienz untersucht. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen der Wohngeldreform 2009 sowie die Analyse der Nahtstellen zwischen dem Grundsicherungssystem und dem Wohngeldsystem gelegt. Weitere wichtige Untersuchungsschritte konzentrierten sich auf die räumliche Analyse und die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen und Reformvorschläge.

Gutachten für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Tim Clamor / Ralph Henger / Judith Niehues / Michael Voigtländer: Bestandsaufnahme und Wirkungsanalyse des Wohngeldes

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Gutachten für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Tim Clamor / Ralph Henger / Judith Niehues / Michael Voigtländer: Wohngeldbehördenbefragung 2012

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Eine Bodensteuer wäre besser
IW-Kurzbericht, 12. September 2016

Ralph Henger / Thilo Schaefer Grundsteuerreform: Eine Bodensteuer wäre besserArrow

Die Finanzminister der Länder wollen auch künftig die Grundsteuer am Wert von Grund und Boden einschließlich der Gebäude bemessen. Doch dafür müssen die zuständigen Behörden den aktuellen Wert der Gebäude aufwendig neu ermitteln. Dabei ließe sich die Grundsteuer viel einfacher reformieren – und würde nebenbei dringend benötigte Investitionen in neue und bestehende Gebäude fördern. mehr

"Das bringen Flüchtlinge der Wirtschaft"
Interview, 8. September 2016

Michael Voigtländer in den Ruhr Nachrichten "Das bringen Flüchtlinge der Wirtschaft"Arrow

Wenn viele Flüchtlinge kommen - was sind die Folgen? Profitiert der Arbeitsmarkt? Wie groß sind die Herausforderungen für den Wohnungsmarkt? Was bedeutet all das ganz konkret für den Kreis Unna und die Region? Ein Interview mit IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer in den Ruhr Nachrichten. mehr

16. August 2016

Regionale Armut Teures Wohnen?Arrow

„Die Mieten explodieren“ – mit solchen Schlagzeilen wird in der Öffentlichkeit seit Jahren der Eindruck erweckt, in Deutschland herrsche ein flächendeckender Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die Politik müsse unbedingt gegensteuern. Beides ist falsch. mehr auf iwd.de