Bestandsaufnahme und Wirkungsanalyse des Wohngeldes Image

Das Wohngeld ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Wohnungs- und Sozialpolitik und unterstützt einkommensschwächere Haushalte bei der Finanzierung ihrer angemessenen und familiengerechten Wohnkosten. Die Gewährung des Wohngeldes ist abhängig von der Zahl der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder, der Höhe des Einkommens, der Miete oder Belastung sowie dem Mietenniveau einer Kommune. Somit stellt das Wohngeld auf die Gegebenheiten des Wohnungsmarktes ab. Heute beziehen knapp eine Million Haushalte einen Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zu den Aufwendungen für ihr Wohneigentum (Lastenzuschuss), womit diese ihre Wohnkostenbelastungen oftmals deutlich senken können. Die Wohngeldausgaben – die sich der Bund mit den Ländern paritätisch teilt – belaufen sich auf jährlich ungefähr 1,5 Milliarden Euro.

Das vorliegende Gutachten hat das Wohngeld auf Zielgenauigkeit und Effizienz untersucht. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen der Wohngeldreform 2009 sowie die Analyse der Nahtstellen zwischen dem Grundsicherungssystem und dem Wohngeldsystem gelegt. Weitere wichtige Untersuchungsschritte konzentrierten sich auf die räumliche Analyse und die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen und Reformvorschläge.

Gutachten für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Tim Clamor / Ralph Henger / Judith Niehues / Michael Voigtländer: Bestandsaufnahme und Wirkungsanalyse des Wohngeldes

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Gutachten für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Tim Clamor / Ralph Henger / Judith Niehues / Michael Voigtländer: Wohngeldbehördenbefragung 2012

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Erwerbsnebenkosten
IW-Pressemitteilung, 17. Januar 2017

Erwerbsnebenkosten Makler erschweren HauskaufArrow

Es könnten goldene Zeiten für Hauskäufer sein: Dank niedriger Zinsen ist Kaufen heute fast überall günstiger als Mieten. Doch die Nebenkosten beim Hauskauf steigen seit Jahren. Unter anderem Maklergebühren verhindern viele Geschäfte, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr

IW-Kurzbericht, 17. Januar 2017

Alexandra Toschka / Michael Voigtländer Das Bestellerprinzip für ImmobilienkäufeArrow

Die Erwerbsnebenkosten in Deutschland sind hoch und stellen eine wesentliche Hürde für die Wohneigentumsbildung dar. Zu den Erwerbsnebenkosten zählen, neben der Grunderwerbsteuer und den Notarkosten, auch die Maklergebühren, die Käufer in einigen Bundesländern mit bis zu 7,14 Prozent der Kaufsumme belasten. Durch den Übergang zum Bestellerprinzip – wie es bereits bei Mietwohnungen etabliert wurde – könnten Käufer entlastet werden. Außerdem könnte dadurch der Wettbewerb gestärkt und die Professionalisierung der Makler vorangetrieben werden. mehr

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Daniel Bendel / Michael Voigtländer Eine Risikoprüfung für die deutsche WohnimmobilienfinanzierungArrow

Wie die Erfahrungen der Finanzkrise gezeigt haben, können Kreditausfälle die Finanzstabilität erheblich gefährden. Angesichts der steigenden Preise und niedrigen Zinsen wird besonders die Entwicklung der Kreditvolumina kritisch betrachtet. Jedoch wird auf Basis eines empirischen Modells deutlich, dass sich die Kreditvolumina deutlich schwächer entwickeln, als dies angesichts der Rahmenbedingungen zu erwarten gewesen wäre. mehr