Internationale Wissensnetze Image

Die Bundesregierung lässt durch die Expertenkommission Forschung und Innovation nationale und internationale Vergleiche des deutschen Innovationssystems anstellen. Diese Berichte enthalten Informationen zu Inputfaktoren wie Ausgaben für Forschung und Entwicklung und Outputfaktoren wie Patente. Demnach produziert Deutschland weitaus FuE-intensiver als die meisten anderen Industrieländer, liegt aber im Vergleich nicht an der Spitze.

Die fortschreitende Globalisierung und die stetig anwachsende Komplexität zentraler wissenschaftlicher Fragestellungen stellen die Wissenschaft und die Wirtschaft vor neue Herausforderungen. In den aufstrebenden Schwellenländern sind neue Akteure entstanden, die zur Wissensgenerierung beitragen. Seit jeher kennen die Generierung und Nutzung von Wissen keine nationalen Grenzen. Die Einrichtungen des Wissenschaftssystems bewegen sich im globalen Raum, wo sie starke Wettbewerber und attraktive Kooperationspartner finden. Wissenschaftlicher Fortschritt wird immer arbeitsteiliger erzielt. Die besten Kooperationspartner finden sich längst nicht mehr aus-schließlich in Deutschland. Internationale Wissensnetze gewinnen erheblich an Bedeutung. Auch durch den Leistungsaustausch verschwimmen die Grenzen der Wissensnutzung. Angesichts der gewachsenen Komplexität bei der Wissensgenerierung entwickelt nicht mehr jedes Land alle Technologien selbst, sondern erwirbt sie bei Lieferanten aus anderen Staaten. Entsprechend nimmt die Bedeutung der Wissensvernetzung zu.

Gutachten der IW Consult für die Hans-Böckler-Stiftung

Thorsten Lang / Cornelius Bähr / Manuel Fritsch: Internationale Wissensnetze – Branchen und Regionen

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Digitaler Binnenmarkt
IW-Nachricht, 10. Januar 2017

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Daten sind die Währung des digitalen Zeitalters. Um das Potenzial einer europäischen Datenwirtschaft optimal zu nutzen, möchte die Europäische Kommission die Datenrechte weiter vereinheitlichen. Das ist längst überfällig, um den Anschluss an die USA nicht völlig zu verlieren. mehr

6. Januar 2017

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Die Lebensadern der Digitalisierung liegen auf dem Meeresgrund. Mehr als 300 Tiefseekabel übertragen Daten in Sekundenbruchteilen von Kontinent zu Kontinent. Aber die digitale Unterwasserwelt ist verletzlich: Zu ihren größten Feinden zählen Anker und Hacker. mehr auf iwd.de