Internationale Wissensnetze Image

Die Bundesregierung lässt durch die Expertenkommission Forschung und Innovation nationale und internationale Vergleiche des deutschen Innovationssystems anstellen. Diese Berichte enthalten Informationen zu Inputfaktoren wie Ausgaben für Forschung und Entwicklung und Outputfaktoren wie Patente. Demnach produziert Deutschland weitaus FuE-intensiver als die meisten anderen Industrieländer, liegt aber im Vergleich nicht an der Spitze.

Die fortschreitende Globalisierung und die stetig anwachsende Komplexität zentraler wissenschaftlicher Fragestellungen stellen die Wissenschaft und die Wirtschaft vor neue Herausforderungen. In den aufstrebenden Schwellenländern sind neue Akteure entstanden, die zur Wissensgenerierung beitragen. Seit jeher kennen die Generierung und Nutzung von Wissen keine nationalen Grenzen. Die Einrichtungen des Wissenschaftssystems bewegen sich im globalen Raum, wo sie starke Wettbewerber und attraktive Kooperationspartner finden. Wissenschaftlicher Fortschritt wird immer arbeitsteiliger erzielt. Die besten Kooperationspartner finden sich längst nicht mehr aus-schließlich in Deutschland. Internationale Wissensnetze gewinnen erheblich an Bedeutung. Auch durch den Leistungsaustausch verschwimmen die Grenzen der Wissensnutzung. Angesichts der gewachsenen Komplexität bei der Wissensgenerierung entwickelt nicht mehr jedes Land alle Technologien selbst, sondern erwirbt sie bei Lieferanten aus anderen Staaten. Entsprechend nimmt die Bedeutung der Wissensvernetzung zu.

Gutachten der IW Consult für die Hans-Böckler-Stiftung

Thorsten Lang / Cornelius Bähr / Manuel Fritsch: Internationale Wissensnetze – Branchen und Regionen

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IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr

30. November 2016

Digitalisierung Digital und mobil für die FamilieArrow

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten digital und mobil. Das führt zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – wenn die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ergreifen. mehr auf iwd.de