Die Stadt Köln setzt auf die digitale Wirtschaft als Zukunftsbranche und versucht, deren Potentiale systematisch zu heben. Eine innovative und starke Gründerszene in den digitalen Zukunftsmärkten ist für das Gelingen der digitalen Transformation notwendig. Die Stadt Köln möchte zu diesem Zweck mit „Start-Up-City.Cologne“ eine entsprechende Initiative starten. Voraussetzung hierfür ist eine belastbare Informationsgrundlage über digitale Start-ups in der Region Köln. Die Zahl der Gründungen in der digitalen Wirtschaft kann nicht allein anhand amtlicher Statistiken ermittelt werden; durch eine Kombination von Auswertungen traditioneller Datenbanken und einem webbasierten big data-Instrument, dem DIGITAL INDEX, ist die Ermittlung digitaler Start-ups in der vorliegenden Studie für die Region Köln gelungen.

Die wichtigsten Ergebnisse lauten:

  • In der Stadt Köln sind aktuell (Februar 2016) 626 von 1.811 digitalen Unternehmen Start-ups, die nicht älter als zehn Jahren sind; das sind 35 Prozent aller digitalen Unternehmen im Stadtgebiet. Der Anteil besonders junger digitaler Start-ups, die nicht älter sind als fünf Jahre, liegt bei 279 Unternehmen beziehungsweise 15 Prozent. Zum Vergleich: in Berlin sind 2.105 von 4.766 digitalen Unternehmen Start-ups, deren Alter maximal zehn Jahre beträgt.
  • Im IHK-Bezirk Köln sind 862 von 2.755 digitalen Unternehmen Start-ups mit einem Alter von maximal zehn Jahren; der Anteil besonders junger digitaler Start-ups mit einem Alter von maximal fünf Jahren beträgt mit 391 Unternehmen immerhin noch rund 14 Prozent (in den Zahlen für den IHK-Bezirk Köln sind die Zahlen für die Stadt Köln enthalten).
  • Insgesamt lassen sich rund 2,9 Prozent aller Unternehmen in Köln der Digitalwirtschaft zuordnen; im IHK-Bezirk liegt dieser Anteil mit 2,2 Prozent ebenso wie in Berlin (2,5 Prozent) etwas niedriger.
  • Der durchschnittliche digitale Reifegrad der Unternehmen in der Stadt Köln liegt mit einem DI-Wert von 6,0 Punkten über dem Wert für Deutschland (4,8 Punkte), Nordrhein-Westfalen (5,2 Punkte) und Berlin (5,5 Punkte).
  • Die digitale Wirtschaft insgesamt erreicht in der Stadt Köln einen durchschnittlichen digitalen Reifegrad von 23,5 Punkten; im IHK-Bezirk Köln liegt dieser Wert bei durchschnittlich 21,8 Punkten, in Berlin bei 23,1 Punkten.
  • Ende des ersten Quartals 2016 waren im IHK-Bezirk Köln fast 13.000 Mitarbeiter in digitalen Start-ups (Unternehmensalter ≤ zehn Jahre) beschäftigt, von denen über 9.000 ihren Job im Stadtgebiet Kölns ausübten; in Berlin liegt die entsprechende Zahl der Mitarbeiter in digitalen Start-ups bei über 34.600.
  • Bei den digitalen Start-ups in der Region Köln – aber auch in Berlin – handelt es sich zu rund 60 Prozent um Kleinstunternehmen mit zwei bis fünf Mitarbeitern.
  • Digitale Start-ups finden sich vor allem in den Branchen „Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie“, „Einzelhandel“, „Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung“ und „Großhandel“.

Gutachten für die Stadt Köln und die IHK Köln

Sven Conventz / Roman Bertenrath: Startup Region Köln – Identifizierung der Start-ups der digitalen Wirtschaft in der Stadt Köln und im IHK-Bezirk Köln

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Michael Hüther: Startup Region Köln – Identifizierung der Start-ups der digitalen Wirtschaft in Köln (Präsentation)

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Wer Weg in die Gigabit-Gesellschaft
Gutachten, 13. Februar 2017

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Startpunkt der in dieser Studie unternommenen Reise zur Gigabit-Gesellschaft ist eine Standortbestimmung. Sie beginnt mit Fragen: Wo stehen wir gegenwärtig in der Digitalisierung, was ist der Status quo? Hinzu gesellen sich schnell weitere Fragen: Was ist überhaupt Digitalisierung? Wie groß ist das hierbei zu verarbeitende Datenvolumen und woher kommt dieser Datenhunger überhaupt? Was muss getan werden, um ihn zu stillen? mehr

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

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10. Februar 2017

Cyberkriminalität So verhindert man den DatenklauArrow

Datenklau und Social Engineering sind für die Unternehmen ein großes Geschäftsrisiko – noch vor Betriebsunterbrechungen. Dabei gibt es einfache Tricks, wie sich Mitarbeiter sicherer im Internet bewegen und damit auch ihr Unternehmen schützen können. mehr auf iwd.de