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Gegenwärtige Generationen fühlen sich den vergangenen und den kommenden Generationen nicht automatisch verbunden. Weder aus einem abstrakten moralischen Grundverständnis lässt sich ableiten, dass eine Generation Rechte oder Pflichten gegenüber einer anderen hätte. Noch bieten unser Demokratieverständnis und das politische System dafür bisher die entsprechenden institutionellen Voraussetzungen, da zukünftige Generationen zum Beispiel kein Stimmrecht haben. Deshalb behauptet der Sozialwissenschaftler Guy Kirsch (2009, 326), dass es persönliche Nähe und Verbundenheit sind, welche heutige Generationen auf die Probleme anderer Generationen aufmerksam machen. Die psychologische Distanz zwischen den Generationen sei entscheidend. Eine mögliche Erklärung ist dann das Erbschaftsmotiv, welches das altruistische Verhalten zumindest von Eltern und Großeltern erklären kann.

RHI-Diskussion Nr. 16

Susanne Seyda / Michael Neumann / Dominik H. Enste: Generationengerechtigkeit – Was vererben wir unseren (Enkel-) Kindern?

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Digitale Revolution
IW-Nachricht, 18. Mai 2016

Technologische Revolution Digitaler, aber nicht produktiverArrow

Die positiven Effekte der Digitalen Revolution für die Wirtschaft sind zurzeit noch kaum sichtbar. Insbesondere die gesamtwirtschaftliche Produktivität steckt in einer historischen Krise. Das könnte sich durch eine stärkere Nutzung von Industrie-4.0-Technologien ändern – vor allem deutsche Unternehmen müssen hier aufholen. mehr

„Mitbestimmung 4.0“?
Gewerkschaftsspiegel, 4. März 2015

IG Metall-Kongress „Mitbestimmung 4.0“?Arrow

Unter dem Motto „Beteiligen und mitbestimmen – Für eine lebendige Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft“ fand im November 2014 ein zweitägiger Kongress der IG Metall in Mannheim statt. Ein Thema waren die Folgen von Industrie 4.0 für die Arbeitsbeziehungen. mehr