Image

Deutschland sieht sich seit geraumer Zeit erheblichen strukturellen Veränderungen gegenüber, die auch zukünftig das Handeln von Personen, Unternehmen, Politik und Gesellschaft beeinflussen werden. Phänomene wie die Globalisierung, der Trend zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft oder der demografische Wandel schüren einerseits Ängste, offenbaren andererseits aber auch Chancen, wie sie sich selten zuvor geboten haben. Betroffen von all diesen Entwicklungen sind auch die Arbeitsmärkte und die Beschäftigten. Hier treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: Zunächst hat die Beschäftigung für jeden Einzelnen eine fundamentale Bedeutung, Arbeitslosigkeit stellt ein gravierendes individuelles Problem dar. Für die Unternehmen ist die Arbeit ein unverzichtbarer Produktionsfaktor, der effizient eingesetzt werden und den sich wandelnden Anforderungen entsprechen muss. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive erfordern Ziele wie Wachstum und Wohlstand zum einen eine geringe Arbeitslosigkeit und zum anderen ein ausreichendes Potenzial an qualifizierten Erwerbspersonen.

RHI-Position Nr. 5

Stefan Hardege: Arbeitswelt im Wandel – Wie Unternehmen und Gesellschaft morgen arbeiten werden

Download | PDF

Digitale Revolution
IW-Nachricht, 18. Mai 2016

Technologische Revolution Digitaler, aber nicht produktiverArrow

Die positiven Effekte der Digitalen Revolution für die Wirtschaft sind zurzeit noch kaum sichtbar. Insbesondere die gesamtwirtschaftliche Produktivität steckt in einer historischen Krise. Das könnte sich durch eine stärkere Nutzung von Industrie-4.0-Technologien ändern – vor allem deutsche Unternehmen müssen hier aufholen. mehr

„Mitbestimmung 4.0“?
Gewerkschaftsspiegel, 4. März 2015

IG Metall-Kongress „Mitbestimmung 4.0“?Arrow

Unter dem Motto „Beteiligen und mitbestimmen – Für eine lebendige Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft“ fand im November 2014 ein zweitägiger Kongress der IG Metall in Mannheim statt. Ein Thema waren die Folgen von Industrie 4.0 für die Arbeitsbeziehungen. mehr