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Vom Hörsaal an die Werkbank: Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher sind bei Ihrer Suche nach geeigneten Fachkräften eine vielversprechende Zielgruppe. Ein Drittel der Bachelor-Studierenden des Absolventenjahrgangs 2012 hat ihr Studium an der Universität vorzeitig beendet. Das Studium der naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächer wurde sogar von 39 Prozent der Studierenden vorzeitig ohne Abschluss beendet (Heublein et al., 2014). Sie suchen nach einer beruflichen Neuorientierung, und auch Ihr Unternehmen kann von ihnen profitieren.

Trotz des Abbruchs hat diese Zielgruppe oft ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten erworben – auch wenn dieses nicht immer zertifiziert ist. Zudem stehen sie dem Arbeitsmarkt in der Regel zeitnah zur Verfügung. Ein Studienabbruch sagt wenig über die Leistungsfähigkeit der betreffenden Person aus: Finanzielle Probleme, familiäre Gründe, Krankheit oder erforderliche Umzüge können dazu führen, dass auch leistungsstarke Studierende ihr Studium abbrechen.

Die vorliegende Handlungsempfehlung zeigt Ihnen, wie Sie bei der Rekrutierung und Auswahl vorgehen. Darüber hinaus erhalten Sie Anhaltspunkte, wie Sie diese Personen Ihren Unternehmenszielen entsprechend weiterbilden. Zusätzlich können Sie auch Unterstützungsangebote von Dritten nutzen.

Seit Beginn des Jahres 2015 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Programm „Jobstarter plus“ 18 regionale Projekte, die kleine und mittlere Unternehmen bei der Gewinnung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern für eine Ausbildung unterstützen.

Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Sebastian Bußmann / Christoph Metzler: Rekrutierung von Studienabbrechern

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Ansprechpartner

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr

IW-Trends, 24. November 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung – Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016Arrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr

Digitalisierte Arbeit
IW-Pressemitteilung, 24. November 2016

Digitalisierte Arbeit Flexibler für die FamilieArrow

Setzen Unternehmen verstärkt auf mobiles Arbeiten, nehmen Beschäftigte ihren Arbeitgeber als besonders familienfreundlich wahr. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Für Beschäftigte ist die Digitalisierung eine Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren – und die Unternehmen macht die Digitalisierung für Fachkräfte attraktiver. mehr