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In Krisenzeiten rücken die Menschen enger zusammen. Dies war in Zeiten von Jäger- und Sammlergesellschaften so und dies gilt bis heute für Familien und den engen Freundesund Bekanntenkreis. Denn Grenzerfahrungen des Lebens führen dem Einzelnen und Finanz- und Wirtschaftskrisen führen der Gesellschaft vor Augen, dass eigenverantwortliches Handeln und staatliche Fürsorge nicht ausreichen, um mit Krankheit, Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit, Trauer oder finanzieller Not zurechtzukommen. Ein Netzwerk aus familiären Bindungen, Freunden, Nachbarn, Vereins- oder Arbeitskollegen kann dem Einzelnen jedoch den Rücken stärken und die Last der Verantwortung mittragen. Aber der Mensch bedarf nicht nur bei Grenzerfahrungen, sondern auch für ein erfülltes Leben und für das friedliche Zusammenleben in einer Gesellschaft generell einer verlässlichen Basis, die über Gesetze und Regeln auf der einen und über Freundschaft und Familie auf der anderen Seite hinausragt. Für ein erfülltes Zusammenleben in der Gesellschaft braucht er Vertrauen, oder ökonomisch gewendet: Sozialkapital. Dieses stärkt den Zusammenhalt einer Gesellschaft nicht nur im Kleinen, sondern auch als Ganzes.

RHI-Buch

Randolf Rodenstock (Hrsg.): Vertrauen in der Moderne

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Die neue Generation
RHI-Publikation, 9. November 2016

Hans-Peter Klös / Jutta Rump / Michael Zibrowius Die neue Generation – Werte, Arbeitseinstellungen und unternehmerische AnforderungenArrow

Der vorliegende Beitrag untersucht, ob eine mögliche Veränderung der Werte- und Arbeitseinstellungen der in den Arbeitsmarkt nachrückenden Kohorten wirklich eine Generationenfrage oder nicht vielmehr eine Frage der Arbeitsmarktsituation ist. Darüber hinaus wird beleuchtet, welche Herausforderungen sich für das Management betrieblicher Prozesse daraus ergeben können. mehr