Ingenieurmonitor 2014/I Image

Der Ingenieurarbeitsmarkt in Deutschland ist weiter-hin von einer überdurchschnittlich hohen Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften gekennzeichnet. So kamen monatsdurchschnittlich im ersten Quartal 2014 rund 2 offene Stellen für Ingenieure auf einen arbeitslos gemeldeten Ingenieur im Bundesgebiet. Die größten Engpässe gab es im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Energie- und Elektrotechnik mit über 3 offenen Stellen pro Arbeitslosem. Auch regionale Differenzen sind deutlich spürbar. Insbesondere Baden-Württemberg mit 3,43 offenen Stellen pro Arbeitslosem, Bayern mit 2,79 offenen Stellen pro Arbeitslosem sowie Hessen und Niedersachsen mit Engpassrelationen von 2,67 bzw. 2,48. Hingegen zeigt sich nur in Berlin/Brandenburg mit einer monatsdurchschnittlichen Engpassrelation von 0,76 Stellen pro Arbeitslosem bundesweit eine getrübte Perspektive für Ingenieure; in allen anderen Bundesländern zeigte die Engpassrelation einen Wert, bei dem die offenen Stellen die Zahl der Arbeitslosen in den Ingenieurberufen insgesamt überstieg.

Der Ingenieurmonitor zum ersten Quartal 20124 hat in einem Schlaglicht Ingenieure in Dienstleistungsverhältnissen nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz näher beleuchtet. Demnach entfällt nur etwa jedes 100. Beschäftigungsverhältnis in der Arbeitnehmerüberlassung auf einen Ingenieurberuf, während innerhalb der Ingenieurberufe etwa 0,9 Prozent der 790.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieure in einen Dienstleistungsverhältnis nach Arbeitnehmerüberlassungsgesetz tätig waren.

Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure

Oliver Koppel / Ina Kayser: Ingenieurmonitor 2014/I: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen

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IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr

23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de