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Das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht. Während es in der Verfassung der DDR als Grundrecht festgeschrieben wurde, verzichtet das deutsche Grundgesetz bis heute auf einen entsprechenden Passus. Die Idee eines Rechts auf Arbeit wurde und wird bis heute gerade aus liberaler Perspektive mit sozialistischem Gedankengut verbunden und stößt daher häufig auf Ablehnung. Mittels der Sozialen Marktwirtschaft glaubten die Gründungsväter der Bundesrepublik zudem, den Grundgedanken eines Rechts auf Arbeit auch ohne expliziten Rechtsanspruch erfüllen zu können. Durch die Soziale Marktwirtschaft versprachen sie sich Vollbeschäftigung. Der freie Markt sollte für die effiziente Nutzung aller Ressourcen sorgen: Auf einem funktionierenden Markt gibt es keine Ressourcenverschwendung. Daraus folgt, dass niemand, der arbeiten will, bei der Suche nach einem Arbeitsplatz leer ausgeht. Im Gegensatz zu einer Planwirtschaft kann er sich diesen Arbeitsplatz sogar frei aussuchen. So lautete das Versprechen der liberalen Ökonomen.

RHI-Diskussion Nr. 12

Nicola Hülskamp / Michael Neumann: „Recht auf Arbeit“ – Vom Anspruch zur Zugangsgerechtigkeit

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Digitale Revolution
IW-Nachricht, 18. Mai 2016

Technologische Revolution Digitaler, aber nicht produktiverArrow

Die positiven Effekte der Digitalen Revolution für die Wirtschaft sind zurzeit noch kaum sichtbar. Insbesondere die gesamtwirtschaftliche Produktivität steckt in einer historischen Krise. Das könnte sich durch eine stärkere Nutzung von Industrie-4.0-Technologien ändern – vor allem deutsche Unternehmen müssen hier aufholen. mehr

„Mitbestimmung 4.0“?
Gewerkschaftsspiegel, 4. März 2015

IG Metall-Kongress „Mitbestimmung 4.0“?Arrow

Unter dem Motto „Beteiligen und mitbestimmen – Für eine lebendige Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft“ fand im November 2014 ein zweitägiger Kongress der IG Metall in Mannheim statt. Ein Thema waren die Folgen von Industrie 4.0 für die Arbeitsbeziehungen. mehr