Image

Das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht. Während es in der Verfassung der DDR als Grundrecht festgeschrieben wurde, verzichtet das deutsche Grundgesetz bis heute auf einen entsprechenden Passus. Die Idee eines Rechts auf Arbeit wurde und wird bis heute gerade aus liberaler Perspektive mit sozialistischem Gedankengut verbunden und stößt daher häufig auf Ablehnung. Mittels der Sozialen Marktwirtschaft glaubten die Gründungsväter der Bundesrepublik zudem, den Grundgedanken eines Rechts auf Arbeit auch ohne expliziten Rechtsanspruch erfüllen zu können. Durch die Soziale Marktwirtschaft versprachen sie sich Vollbeschäftigung. Der freie Markt sollte für die effiziente Nutzung aller Ressourcen sorgen: Auf einem funktionierenden Markt gibt es keine Ressourcenverschwendung. Daraus folgt, dass niemand, der arbeiten will, bei der Suche nach einem Arbeitsplatz leer ausgeht. Im Gegensatz zu einer Planwirtschaft kann er sich diesen Arbeitsplatz sogar frei aussuchen. So lautete das Versprechen der liberalen Ökonomen.

RHI-Diskussion Nr. 12

Nicola Hülskamp / Michael Neumann: „Recht auf Arbeit“ – Vom Anspruch zur Zugangsgerechtigkeit

Download | PDF

Die neue Generation
RHI-Publikation, 9. November 2016

Hans-Peter Klös / Jutta Rump / Michael Zibrowius Die neue Generation – Werte, Arbeitseinstellungen und unternehmerische AnforderungenArrow

Der vorliegende Beitrag untersucht, ob eine mögliche Veränderung der Werte- und Arbeitseinstellungen der in den Arbeitsmarkt nachrückenden Kohorten wirklich eine Generationenfrage oder nicht vielmehr eine Frage der Arbeitsmarktsituation ist. Darüber hinaus wird beleuchtet, welche Herausforderungen sich für das Management betrieblicher Prozesse daraus ergeben können. mehr