• Der demografische Wandel und insbesondere das Altern der Gesellschaft sind beachtliche Herausforderungen für die Bundesrepublik Deutschland, doch nichts, was die Gesellschaft grundsätzlich bedrohen muss.
  • Demografische Veränderungen betreffen sowohl die Gesellschaft als Ganzes als auch den einzelnen älter werdenden Menschen.
  • Demografiepolitik analysiert unter Aspekten seiner politischen Gestaltbarkeit das gesamte Spektrum des demografischen Wandels. Demografiepolitik ist daher mehr als Familien-, Altenpolitik oder Migrationspolitik.
  • Demografiepolitik muss von der Lebenslaufperspektive des einzelnen Menschen ausgehen.
  • Demografiepolitik ist stets eingebettet in eine Generationenperspektive, d.h. muss um einen fairen Ausgleich zwischen den verschiedenen Generationen bemüht sein und auf Generationengerechtigkeit zielen.
  • Die Komplexität einer Demografiepolitik rechtfertigt es, Demografie als eigenständiges Politikfeld zu etablieren, und zwar sowohl thematisch als auch institutionell.
  • Demografiepolitik als Zuweisung von Verantwortlichkeiten und Gestaltung von Prozessen muss sich auch institutionell prominent und strategisch verorten.
  • Die Erfolgsaussichten einer Demografiepolitik hängen nicht zuletzt davon ab, ob und inwieweit in der breiten Bevölkerung ein Bewusstsein für die neuen Herausforderungen und eine zuversichtliche Perspektive für deren Bewältigung vorhanden sind.

Thesenpapier

Michael Hüther / Gerhard Naegele: Demografievorsorge als Querschnittspolitik
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Ansprechpartner

17. November 2016

Interview „Ohne zusätzliche Privatvorsorge geht es nicht“Arrow

Welche Stellschrauben gilt es bei der Rente zu drehen? Über ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Lösung sprechen Jochen Pimpertz, Leiter des Kompetenzfelds Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, und Eva Maria Welskop-Deffaa, als Bundesvorstandsmitglied der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zuständig für Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik sowie Sozialpolitik. mehr auf iwd.de

15. November 2016

Gesetzliche Rentenversicherung Die Rentenbeiträge werden steigenArrow

Aufgrund des demografischen Wandels müssen die Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung in Zukunft selbst dann höhere Lasten schultern, wenn das Rentenniveau sinkt. Ein konstantes oder gar höheres Rentenniveau würde den Beitragszahlern zusätzliche Kosten aufbürden. mehr auf iwd.de

Veranstaltung, 10. November 2016

Berliner Gespräche Herbsttagung 2016 Reform der Alterssicherung im demografischen Wandel – Aufgaben für die nächste LegislaturperiodeArrow

Das Jahr 2017 steht im Zeichen der Bundestagswahl, deren Ausgang auch für die Alterssicherung richtungsweisend sein kann. Denn die nächste Legislaturperiode wird die letzte sein, bevor die Baby-Boomer nach und nach in den Ruhestand wechseln. Noch besteht die Möglichkeit, den Ausgleich zwischen den Generationen zu tarieren, doch es ist Eile geboten. mehr