Die IW Consult GmbH veröffentlicht zusammen mit ImmobilienScout24 und der WirtschaftsWoche bereits zum zwölften Mal die Ergebnisse des Städterankings. Neben den Fragen, in welchen Städten es sich am besten leben, arbeiten und wohnen lässt, wird erstmals – im Zukunftsindex 2030 – auch die Frage beantwortet, welche Kommunen über eine zukunftssichere Wirtschaftsstruktur verfügen.

Auf Grundlage von 53 Indikatoren im Niveauvergleich und 40 Indikatoren im Dynamikvergleich ermittelt die IW Consult im Städteranking 2015 die erfolgreichsten Standorte Deutschlands. Die Indikatoren verteilen sich auf die vier Teilbereiche Immobilienmarkt, Lebensqualität, Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstruktur.

Das Ranking hat einen wissenschaftlichen Charakter. Deshalb wurden Faktoren, die statistisch signifikanten Einfluss auf Wohlstand (Kaufkraft) und Partizipation (Arbeitslosenquote) haben, höher gewichtet als andere. Im Dynamikvergleich geht Ingolstadt als Gewinner hervor, während München im Niveauvergleich seine Spitzenposition halten konnte.

Während das Dynamikranking die Entwicklung der letzten fünf Jahre widerspiegelt und das Niveauranking die aktuelle Situation abbildet, stellt der Zukunftsindex 2030 das Wettbewerbspotenzial der 69 Großstädte dar. Die zwölf bestimmenden Indikatoren verteilen sich über drei Teilindizes: Forschungsstärke, Industrien der Zukunft und kreative Dienstleistungen. Sieger des Zukunftsindex 2030 ist Darmstadt.

Ergebnisbroschüre

IW Consult: Städteranking – Deutsche Großstädte im Vergleich

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Grundsteuer
IW-Pressemitteilung, 22. September 2016

Grundsteuer Die Gebäude wegstreichenArrow

Die Länderfinanzminister wollen die Grundsteuer überarbeiten und Millionen Grundstücke neu bewerten lassen. Doch ihr Reform-Vorschlag ist zu kompliziert, zu aufwendig und könnte Neubauten verhindern, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die ideale Lösung wäre ganz einfach: Die Grundsteuer als reine Bodensteuer. mehr

15. September 2016

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Die Mehrheit der Länderfinanzminister ist sich einig: Die Grundsteuer muss reformiert werden. Doch der vorliegende Kompromiss ist zu teuer und zu bürokratisch, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Dabei wäre die Lösung so einfach. mehr auf iwd.de

Eine Bodensteuer wäre besser
IW-Kurzbericht, 12. September 2016

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Die Finanzminister der Länder wollen auch künftig die Grundsteuer am Wert von Grund und Boden einschließlich der Gebäude bemessen. Doch dafür müssen die zuständigen Behörden den aktuellen Wert der Gebäude aufwendig neu ermitteln. Dabei ließe sich die Grundsteuer viel einfacher reformieren – und würde nebenbei dringend benötigte Investitionen in neue und bestehende Gebäude fördern. mehr