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Während die Industrie in Deutschland unverändert stark ist und in Bayern sogar an Bedeutung gewinnt, erleben viele EU-Staaten einen Prozess der De-Industrialisierung. Wir haben durch das Institut der deutschen Wirtschaft Consult GmbH untersuchen lassen, wie sich der Prozess der De-Industrialisierung in Europa auf die deutsche und bayerische Industrie auswirkt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Der zunehmende Rückgang der Industrie in Europa ist für unsere heimischen Firmen von Nachteil. Andere Unternehmen erleben die Folgen der De-Industrialisierung in Europa vor allem als Wegfall von Kunden. Aber auch Lieferanten und Kooperationspartner gehen verloren. Dies wiegt schwerer als die Vorteile, die durch den Verlust von Wettbewerbern entstehen.

Gutachten für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

IW Consult: Industrienetzwerke Europa

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Ansprechpartner

28. September 2016

Industriestruktur Starke M+E-IndustrieArrow

Die Metall- und Elektro-Industrie ist das Herz des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland. Über 3,9 Millionen Mitarbeiter erwirtschafteten dort – einschließlich Stahlerzeugung – 2015 einen Umsatz von etwa 1,1 Billionen Euro. Damit stellt die M+E-Industrie 65 Prozent aller Industriebeschäftigten und vereint 63 Prozent der Industrieumsätze auf sich. mehr auf iwd.de

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr