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Während die Industrie in Deutschland unverändert stark ist und in Bayern sogar an Bedeutung gewinnt, erleben viele EU-Staaten einen Prozess der De-Industrialisierung. Wir haben durch das Institut der deutschen Wirtschaft Consult GmbH untersuchen lassen, wie sich der Prozess der De-Industrialisierung in Europa auf die deutsche und bayerische Industrie auswirkt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Der zunehmende Rückgang der Industrie in Europa ist für unsere heimischen Firmen von Nachteil. Andere Unternehmen erleben die Folgen der De-Industrialisierung in Europa vor allem als Wegfall von Kunden. Aber auch Lieferanten und Kooperationspartner gehen verloren. Dies wiegt schwerer als die Vorteile, die durch den Verlust von Wettbewerbern entstehen.

Gutachten für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

IW Consult: Industrienetzwerke Europa

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Ansprechpartner

EU-Austritt
IW-Nachricht, 17. Januar 2017

EU-Austritt Harter Brexit, weiche Landung?Arrow

Die Briten wollen den harten Brexit: raus aus dem Binnenmarkt und raus aus der Zollunion. Das machte Premierministerin Theresa May in ihrer heutigen Rede klar. Doch auch das muss nicht das Ende des freien Handels zwischen der EU und Großbritannien bedeuten. Vielmehr ist ein Freihandelsabkommen 3.0 – also einer neuen Generation – denkbar. Dafür müssen aber beide Seiten aufeinander zugehen. mehr

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. Januar 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Rally der Metallpreise macht Verarbeitern zu schaffenArrow

Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

IW-Unternehmensbefragung – Brexit
IW-Pressemitteilung, 12. Januar 2017

IW-Unternehmensbefragung Keine Angst vor dem BrexitArrow

Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland reagiert gelassen auf den drohenden Brexit. Nur rund jedes 50. Unternehmen befürchtet starke Produktionseinbußen, wie eine IW-Umfrage zeigt. Die britische Regierung kann in den Austrittsverhandlungen folglich nicht darauf setzen, dass sich die deutsche Wirtschaft für weiche Kompromisse zugunsten der Briten einsetzt. mehr