Welche Rahmenbedingungen benötigen Industrieunternehmen, um erfolgreich zu sein und um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können? Darüber ist wenig bekannt, denn Studien zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit nehmen häufig entweder die makroökonomische oder die mikroökonomische Perspektive ein, fragen also nach den Erfolgsfaktoren von Volkswirtschaften insgesamt oder von einzelnen Unternehmen. Die Frage, welche Rahmenbedingungen und Standortfaktoren für die Industrie besonders relevant sind, wird hingegen bislang umfassend nicht in den Fokus gerückt, geschweige denn zufriedenstellend beantwortet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln beauftragt, diese Forschungslücke zu schließen und u. a. folgende Aufgabenstellungen vorgegeben:

  • Es soll herausgearbeitet werden, welches die maßgeblichen Standortbedingungen für die Industrie sind und welches relative Gewicht sie bei Standort- und Investitionsentscheidungen haben.
  • Insbesondere soll geprüft werden, ob sich spezifische Standortindikatoren identifizieren lassen, die für Industrieunternehmen im Vergleich zu Dienstleistern eine besonders hohe Relevanz aufweisen.
  • Schließlich soll ein Messkonzept und Indikatorenset für die empirische Abschätzung der industriellen Standortqualität entwickelt werden und auf dieser Basis die Entwicklung der industriellen Standortqualität Deutschlands im Vergleich zu wichtigen Konkurrenzländern in den letzten 15 Jahren aufgezeigt werden.
  • Bei alledem sind bekannte einschlägige Studien zu Standortrankings zu berücksichtigen und bezüglich der hier verfolgten Fragestellung einzuordnen.

Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit der IW Consult GmbH: Die Messung der industriellen Standortqualität in Deutschland
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Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. Januar 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Rally der Metallpreise macht Verarbeitern zu schaffenArrow

Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

Interview, 20. Dezember 2016

Michael Hüther in der Rhein-Neckar-Zeitung "Deutschland muss nach innen zusammenhalten"Arrow

Deutschland sollte international stärker als bisher eine Führungsrolle übernehmen. Das fordert der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Professor Michael Hüther, in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur, das die Rhein-Neckar-Zeitung aufgegriffen hat. Er erwartet, dass die Beschäftigung in Deutschland 2017 erneut wächst. mehr

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 14. Dezember 2016

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Industriemetallpreis-Index springt um ein ZehntelArrow

Die Notierungen an den internationalen Metallmärkten sind im November stark gestiegen. Außer Gold und Silber sind alle bedeutenden Metalle deutlich teurer geworden, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr