Die Energiewende gilt als eines der wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Projekte der Gegenwart. Und in der Tat ist noch in keinem entwickelten Industrieland der Versuch unternommen worden, die Grundlagen der Energieversorgung und insbesondere der Stromerzeugung vollständig umzustellen. Genau dies ist der Kern der Energiewende: Bis 2050 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist dabei nur ein Element von vielen, die zusammen die Energiewende ausmachen.

Die Reduktion von Treibhausgasemissionen zum Schutz des Klimas ist der wesentliche Antrieb der Energiewende. Insofern dient sie zunächst primär dazu, die Umweltverträglichkeit der Energieversorgung zu verbessern. Dabei dürfen aber auch die anderen Dimensionen des energiepolitischen Zieldreiecks nicht vernachlässigt werden. Die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung bleiben von besonderer Bedeutung für ein Industrieland wie Deutschland.

Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk im Landtag NRW

Hubertus Bardt: Markt und Wettbewerb in der Energiewende
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5. Dezember 2016

Energiewende Netzentgelte im FokusArrow

Bisher galt die EEG-Umlage, über die der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert wird, als der große Kostenblock in der Energiewende. Inzwischen entstehen aber auch immer mehr indirekte Kosten – und die erhöhen die Netzentgelte weiter. mehr auf iwd.de

2. Dezember 2016

Erneuerbare Energien Was Solarstrom und Windkraft bremst Arrow

Viele Länder setzen bei der Stromerzeugung zunehmend auf erneuerbare Energien, sodass auf der ganzen Welt mehr und mehr Solaranlagen und Windräder installiert werden. Dass diese nicht überall gleich gut ausgelastet sind, liegt nicht nur an den Standortbedingungen. mehr auf iwd.de

Erneuerbare Energien
IW-Nachricht, 30. November 2016

EU-Energiepaket Rettung für den StrommarktArrow

Die EU-Kommission hat heute ihre Leitlinien und Reformen für die europäische Energiepolitik vorgelegt. In Sachen Strommarkt beweist sie damit Weitsicht und könnte die zerfaserte und zum Teil ineffiziente Energiepolitik der Länder einhegen – auch die deutsche. mehr