Die Versorgung mit Rohstoffen ist in den letzten Jahren stärker in den Fokus von Unternehmen und Politik geraten. Ohne den Einsatz von vielfältigen Rohstoffen gibt es keine Produktion, keine Gebäude und keinen Transport. Deutschland gilt oftmals als rohstoffarmes Land. Wissen sei die einzige heimische Ressource, auf der unser Wohlstand basiert. Alle anderen nicht nachwachsenden Rohstoffe müssten hingegen eingeführt werden. Tatsächlich ist Deutschland bei Metallen und vielen anderen Hightech-Rohstoffen praktisch vollständig vom Import abhängig. Einzelne Fördervorhaben werden dies auch nicht grundlegend verändern. Einzig durch die Nutzung von Sekundärrohstoffen, die ursprünglich importiert, dann aber im Inland wiederverwertet werden, kann in gewissem Umfang auf heimische Produktion zurückgegriffen werden. Auch Energierohstoffe müssen zum größten Teil importiert werden. Einzig die Braunkohle und zu geringeren Teilen Öl und Gas sind zu wettbewerbsfähigen Kosten in Deutschland abbaubar.

Gutachten

Hubertus Bardt / Hanno Kempermann / Karl Lichtblau: Rohstoffe für die Industrie
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25. August 2016

Nahrungsmittelhersteller Gegessen wird immerArrow

An der deutschen Ernährungsindustrie ist die Globalisierung bislang nahezu spurlos vorbeigegangen – nur 20 Prozent ihres Umsatzes macht sie im Ausland. Mit einem Gesamtumsatz von fast 169 Milliarden Euro und rund 569.000 Beschäftigten kann sie aber locker mit anderen Branchen wie der Elektrotechnik mithalten. mehr auf iwd.de

Vera Demary in der Fuldaer Zeitung
Gastbeitrag, 5. August 2016

Vera Demary in der Fuldaer Zeitung Was Pokémon Go und Industrie 4.0 gemein habenArrow

Das Handyspiel "Pokémon Go" hat binnen kürzester Zeit Deutschland erobert. Mit dem Spiel wird Augmented Reality erstmals zum Massenphänomen. Das hat auch Konsequenzen für die Mobilfunknetze, schreibt IW-Digitalexpertin Vera Demary in der Fuldaer Zeitung. mehr