Damit regenerativ erzeugter Strom überhaupt wettbewerbsfähig ist, wird er in Deutschland großzügig gefördert. Betreibern von beispielsweise Wind- oder Solaranlagen wird eine über 20 Jahre festgelegte Vergütung garantiert, die über dem marktüblichen Strompreis liegt. Die sogenannte und im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) festgelegte Einspeisevergütung ist das Mittel der Wahl, um den Ausbau erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung in Deutschland voranzutreiben.

Nach über einem Jahrzehnt EEG kommen den Stromverbrauchern jedoch zwei grundlegende Mängel des Instrumentes teuer zu stehen: Fehlende Anreize für einen kosteneffizienten Zubau und mangelnde Treffsicherheit hinsichtlich der angestrebten Ausbaupfade.

Kurzexpertise im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Hubertus Bardt / Esther Chrischilles: EEG – Ausbautempo und Förderkosten bleiben wenig planbar
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EEG-Reform
IW-Nachricht, 8. Juli 2016

EEG-Reform Ein bisschen mehr MarktArrow

Der Bundestag hat die Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) verabschiedet. Ab 2017 wird nicht mehr jedes Windrad und jede Solaranlage gefördert. Stattdessen müssen sich die Betreiber auf die Förderung bewerben. Das hat Vorteile, geht jedoch nicht weit genug. mehr

EEG-Reform
IW-Nachricht, 27. Mai 2016

EEG-Reform Ausbautempo bleibt zu hochArrow

Mal wieder wird in Berlin um die Verteilung der Fördergelder für erneuerbare Energien gestritten. Die Bundesregierung will die Förderung grundlegend ändern. Kritiker rufen bereits das Ende der Energiewende aus. Tatsächlich werden die Ausbauziele auch mit der geplanten Gesetzesänderung überschritten – auf Kosten der Verbraucher. mehr

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)
IW-Kurzbericht, 27. Mai 2016

Esther Chrischilles Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) – Ausbautempo bleibt hochArrow

Will ein Anlagenbetreiber, der Strom aus erneuerbaren Energien produziert, gefördert werden, muss er sich zukünftig darauf bewerben. Denn ab 2017 gibt der Gesetzgeber eine feste Menge an installierter Leistung vor, die im Jahr ans Netz gehen darf. Ziel ist es, den Ausbau insgesamt in den vorgesehenen Zielkorridoren zu halten. Kritiker sehen das Ende der Energiewende eingeläutet. Aufgrund des derzeitigen EEG-Entwurfs ist jedoch vielmehr mit einem Überschreiten des Zielkorridors zu rechnen. Weiterhin fehlt eine Beteiligung der Anlagenbetreiber am Preisrisiko. mehr