Fast zwei Jahre saßen die Vertreter von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Pharma-Dialogs der Bundesregierung zusammen, um gemeinsam die Weichen für den Gesundheitsstandort Deutschland zu stellen. Der aktuelle Referentenentwurf zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verfehlt dieses Ziel jedoch. Denn auch wenn der Gesetzgeber künftig auf eine Listung der rabattierten Preise für patentgeschützte Medikamente verzichten will, müssen nach jetziger Praxis die Rabatte vom Arzneimittelhersteller über den Großhandel an die Apotheken weitergereicht werden. Damit kann Vertraulichkeit über die Verhandlungsergebnisse zwischen Herstellern und Krankenkassen kaum gewahrt werden. Warum aber nicht auf Bewährtes vertrauen? Auf dem Markt für generische Medikamente existiert bereits ein Verfahren zur Direktabwicklung bilateral verhandelter Rabatte, das Vertraulichkeit wahrt und Vertrauen in den Pharmastandort stärkt.

Ordnungspolitisches Statement

Forschungsstelle Pharmastandort Deutschland: Bewährtes schützt Vertraulichkeit und schafft Vertrauen

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Prof. Hüther im Magazin Creditreform
Gastbeitrag, 16. Februar 2017

Michael Hüther im Magazin Creditreform Das bedingungslose Grundeinkommen bleibt eine FiktionArrow

Die Schweizer Volksabstimmung Mitte 2016 hat die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen auch in Deutschland wieder angefacht. Beflügelt fühlen sich insbesondere die Befürworter dieser Staatsleistung. Das Ergebnis der vielschichtigen eidgenössischen Debatte war jedoch eine krachende Niederlage für die Initiatoren der Abstimmung; lediglich 23 Prozent der Wähler stellten sich hinter das Konzept. Umfragen zufolge findet das bedingungslose Grundeinkommen auch in Deutschland keine Mehrheit. mehr

Michael Hüther im Magazin Zukunft
Gastbeitrag, 26. Januar 2017

Michael Hüther im Magazin Zukunft Das bedingungslose Grundeinkommen: eine kulturelle FiktionArrow

Unsere Gesellschaft basiert auf der Logik von Leistungsgerechtigkeit und Fairness. Wir brauchen keine Revolutionen – sondern behutsame Veränderungen an den richtigen Stellen. Ein Gastbeitrag von IW-Direktor Michael Hüther in Zukunft, dem Magazin der Konrad-Adenauer-Stiftung. mehr