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Ein Blick zurück auf drei Jahre Arbeit zu „Flexibilität und Stabilität in Balance“ zeigt, wie vielgestaltig das Thema ist und mit welch unterschiedlichen Ansätzen es von den fünf Projektpartnern des Konsortiums VITNESS – Fraunhofer ISI, Hochschule Fresenius, RKW, ifaa und IW Köln – aufbereitet wurde. Das Akronym des Projekts VITNESS steht für „Veränderungsbereitschaft und interne sowie externe Flexibilität mit nachhaltigen EFQMplus-Modellen stabilisieren und strategisch in den Geschäftsprozessen implementieren“.

Eine solche Veränderungsbereitschaft anzuerkennen und zu fördern, ist in Zeiten des rasanten Wandels eine der wichtigsten Maximen betrieblicher Personalpolitik. Gleichzeitig erzeugt die demografische Entwicklung erheblichen Druck auf den Arbeitsmarkt, sodass die Unternehmen immer mehr daran interessiert sind, eine stabile und langfristig ausgerichtete Beziehung zu ihren Beschäftigten zu entwickeln. In diesem Spannungsfeld von Flexibilität und Stabilität haben zahlreiche Unternehmen bereits eine gute Balance mit einem maßgeschneiderten, ganzheitlichen Konzept gefunden.

Der vorliegende Leitfaden fasst die aus Unternehmenssicht wichtigsten Ergebnisse des Projekts VITNESS für die betriebliche Praxis zusammen:

  • zentrale Resultate aus zwei Unternehmensbefragungen zur Bestimmung des Status quo hinsichtlich der in der deutschen Wirtschaft eingesetzten Flexibilitätsinstrumente und Stabilitätsmaßnahmen (Kapitel 3)
  • betriebliche Personalkonzepte auf der Basis des EFQM-Modells zur Stärkung der Ergebnisorientierung und zur Vorbereitung auf die Auswirkungen des demografischen Wandels (Kapitel 4)
  • drei Fallbeispiele aus der betrieblichen Praxis, die zeigen, wie die Konzepte in den Unternehmen umgesetzt wurden (Kapitel 5)
  • Handlungsempfehlungen, die das Projektteam gemeinsam aus den Ergebnissen abgeleitet hat (Kapitel 6)
  • Trainingsmodule für Führungskräfte und Mitarbeiter (Kapitel 7)

Leitfaden in Herausgeberschaft mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung

Christiane Flüter-Hoffmann / Sibylle Stippler (Red.) : Flexibilität und Stabilität in Balance – neue Erkenntnisse zu einer vertrauten Verbindung. Ein Leitfaden für Unternehmen

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Ansprechpartner

Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0: Befunde und Handlungsfelder
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Hans-Peter Klös im PEAG-Magazin Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0Arrow

Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Sozialwissenschaftlerin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr