Mit ihren Vorschlägen für ein ganzheitliches, transparentes und leistungsorientiertes System der Hochschulfinanzierung erneuern BDA, BDI, IW Köln und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ihre Forderung nach einer grundlegenden Umgestaltung der Finanzierung von Studium, Lehre und Forschung. Sie verfolgen damit das Ziel:

  • die Autonomie der Hochschulen sowie ihre Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit zu stärken, insbesondere durch die Minimierung bestehender Fehlanreize und die Schaffung von Investitionsanreizen
  • die nachhaltige Finanzierung der Hochschulen zu sichern
  • ein bundesweites, transparentes und an einheitliche Regeln gebundenes System zu schaffen, in dem Länder und Bund kooperativ zusammenwirken

Studium, Lehre und Forschung als bestimmende Aufgaben- und Leistungsfelder der Hochschulen sind eng miteinander verflochten. Deshalb können die Mechanismen ihrer Finanzierung nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Die Vorschläge umfassen daher alle drei Komponenten.

Die Hochschulen erbringen einen unverzichtbaren Beitrag zur Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands. Hiervon profitiert die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch die Wirtschaft, die auf gut ausgebildete Fachkräfte, neueste Forschungsergebnisse und hochwertige wissenschaftliche Dienstleistungen angewiesen ist. Ein ganzheitliches, transparentes und leistungsorientiertes System der Hochschulfinanzierung ist Voraussetzung dafür, dass die Hochschulen den vielfältigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ansprüchen bestmöglich gerecht werden.

Vorschlag von BDA, BDI, IW und Stifterverband

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie, Institut der deutschen Wirtschaft Köln und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: Hochschulfinanzierung – Ganzheitlich, transparent und leistungsorientiert gestalten

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21. November 2016

Schule Grundkurs DigitalesArrow

Digitale Klassenzimmer sind hierzulande noch eher selten, wie eine Studie zeigt. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland weit zurück. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung fordern daher eine bessere Vorbereitung in den Schulen auf die digitale Arbeitswelt. mehr auf iwd.de

Defizite bei Informatikern und Internet lähmen ländliche Regionen
IW-Kurzbericht, 16. November 2016

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Die Verfügbarkeit von IT-Akademikern und Breitbandinternet ist elementar, um die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich bewältigen zu können. Ländliche Regionen weisen jedoch einen riesigen Rückstand im Vergleich zu Städten auf – und ihre Probleme sind zum Teil hausgemacht. mehr

Gastbeitrag, 4. November 2016

Hans-Peter Klös in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Welche Bildung braucht die Volkswirtschaft?Arrow

Das exportorientierte technikbasierte "Geschäftsmodell Deutschland" beruht auf einem besonderen Arbeitskräftemix. Um ihn zu erhalten, muss die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung noch größer werden. mehr