Mit ihren Vorschlägen für ein ganzheitliches, transparentes und leistungsorientiertes System der Hochschulfinanzierung erneuern BDA, BDI, IW Köln und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ihre Forderung nach einer grundlegenden Umgestaltung der Finanzierung von Studium, Lehre und Forschung. Sie verfolgen damit das Ziel:

  • die Autonomie der Hochschulen sowie ihre Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit zu stärken, insbesondere durch die Minimierung bestehender Fehlanreize und die Schaffung von Investitionsanreizen
  • die nachhaltige Finanzierung der Hochschulen zu sichern
  • ein bundesweites, transparentes und an einheitliche Regeln gebundenes System zu schaffen, in dem Länder und Bund kooperativ zusammenwirken

Studium, Lehre und Forschung als bestimmende Aufgaben- und Leistungsfelder der Hochschulen sind eng miteinander verflochten. Deshalb können die Mechanismen ihrer Finanzierung nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Die Vorschläge umfassen daher alle drei Komponenten.

Die Hochschulen erbringen einen unverzichtbaren Beitrag zur Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands. Hiervon profitiert die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch die Wirtschaft, die auf gut ausgebildete Fachkräfte, neueste Forschungsergebnisse und hochwertige wissenschaftliche Dienstleistungen angewiesen ist. Ein ganzheitliches, transparentes und leistungsorientiertes System der Hochschulfinanzierung ist Voraussetzung dafür, dass die Hochschulen den vielfältigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ansprüchen bestmöglich gerecht werden.

Vorschlag von BDA, BDI, IW und Stifterverband

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie, Institut der deutschen Wirtschaft Köln und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: Hochschulfinanzierung – Ganzheitlich, transparent und leistungsorientiert gestalten

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Ansprechpartner

16. Dezember 2016

Digitalisierung Die meisten Hochschulen arbeiten noch analogArrow

Ausgerechnet dort, wo neues Wissen entsteht, steckt die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen. Bislang verknüpft in Deutschland erst jede dritte Hochschule die klassische Präsenzlehre mit digitalen Lehr- und Lernformen. Auch die Studenten nutzen internetbasierte Medien nur selten zum gemeinsamen Lernen oder Üben. mehr auf iwd.de

15. Dezember 2016

Digitale Medien „Das Entscheidende lernen Studenten nicht am Computer“Arrow

Was können digitale Medien in der Hochschullehre leisten? Welche Innovationen gibt es in Lern- und Prüfungsszenarien? Mit diesen Fragen hat sich Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der Fachhochschule Bielefeld, im Hochschulforum Digitalisierung beschäftigt. mehr auf iwd.de

"Der Master wird überschätzt"
Interview, 13. Dezember 2016

Christiane Konegen-Grenier in Zeit Campus "Der Master wird überschätzt"Arrow

Ein Bachelorabsolvent, der längere Praktika gemacht hat, wird einem Masterabsolventen, der noch nie ein Unternehmen von innen gesehen hat, garantiert vorgezogen, sagt IW-Bildungsökonomin Christiane Konegen-Grenier im Interview mit dem Studentenmagazin Zeit Campus. mehr