In der Studie, die alle Bildungsstufen von den Vor- und Grundschulen über die weiterführenden allgemein bildenden Schulen bis zu den Berufs- und Hochschulen bewertet, hat sich Sachsen an die Spitze gesetzt. Im Vergleich zum Bildungsmonitor 2005 hat das Land mehr als sieben Punkte zugelegt. Kein anderes Land war dynamischer (Durchschnitt 1,5 Punkte). Sachsen hat trotz eines demographiebedingten Rückgangs der Schülerzahlen seine Bildungsausgaben auf nahezu gleichem Niveau gehalten und damit in die Betreuungsqualität investiert.

Das Führungsquartett bilden 2006 Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen. Im Mittelfeld reihen sich Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen ein. Zur Schlussgruppe zählen Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen.

Den weitesten Sprung nach vorne machen Sachsen-Anhalt (von Platz 15 auf Platz 9) und das Saarland (von Platz 16 auf Platz 11). Auf einer Punkteskala (0 – 100) bewertet die Studie insgesamt 116 Indikatoren. Dazu zählen beispielsweise Klassengröße, PISA-Ergebnisse, Zahl und Qualität der Abschlüsse von Schülern und Studenten oder Studiendauer.

IconBildungsmonitor 2006 – Forschungsbericht | PDF

Länderberichte

IconBaden-Württemberg

IconBayern | PDF

IconBerlin | PDF

IconBrandenburg | PDF

IconBremen | PDF

IconHamburg | PDF

IconHessen | PDF

IconMecklenburg-Vorpommern | PDF

IconNiedersachsen | PDF

IconNordrhein-Westfalen | PDF

IconRheinland-Pfalz | PDF

IconSaarland | PDF

IconSachsen | PDF

IconSachsen-Anhalt | PDF

IconSchleswig-Holstein | PDF

IconThüringen | PDF

Gutachten, 24. November 2016

Dr. Tobias Hentze / Barbara Engels / Axel Plünnecke / Thomas Puls / Klaus-Heiner Röhl Die wirtschaftliche Situation Nordrhein-WestfalensArrow

Die aktuelle Lage Nordrhein-Westfalens ist ernüchternd: Eine über Jahre betrachtet schwache wirtschaftliche Dynamik, eine höhere Arbeitslosigkeit als jedes andere westdeutsche Flächenland und der mit Abstand höchste Schuldenberg aller Bundesländer illustrieren den Handlungsdruck für die Politik. mehr

Auch der Beste muss noch lernen
Gastbeitrag, 25. Oktober 2016

Axel Plünnecke in der Sächsischen Zeitung Auch der Beste muss noch lernenArrow

Sachsen ist Deutschlands Bildungs-Klassenprimus, schreibt IW-Bildungsökonom Axel Plünnecke in einem Gastbeitrag für die Sächsische Zeitung. Dennoch bleibt viel zu tun im Freistaat. mehr

IW-Report
IW-Report, 30. September 2016

Tobias Hentze Stellungnahme zum Haushaltsplan 2017 des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Solide Staatsfinanzen sind eine wichtige Voraussetzung, um Spielräume für zukunftsorientierte Investitionen zu schaffen oder um auf außergewöhnliche Aufgaben wie die derzeitige Flüchtlingsintegration vorbereitet zu sein. Der Weg bis zum ausgeglichenen Haushalt ist aber noch weit. mehr