Das deutsche Bildungssystem ist auf einem guten Weg, wie der Bildungsmonitor 2007 belegt, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt hat. Demnach haben stehen alle Bundesländer günstiger da als in den Vorjahren. Sie haben die Voraussetzungen dafür verbessert, dass das Bildungssystem das wirtschaftliche Wachstum begünstigen kann. Zum Zurücklehnen es aber zu früh: Alle Länder müssen die Effektivität und Effizienz ihrer Bildungspolitik verbessern. Besonderen Handlungsbedarf gibt es auch in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern.

Der zum vierten Mal erstellte Bildungsmonitor weist für das Jahr 2007 zum Teil deutliche Verbesserungen aus. Besonders stark zugelegt haben die Bundesländer Berlin und Hessen. An der Spitze des Bildungsmonitors 2007 steht in diesem Jahr Sachsen, das zusammen mit Thüringen die besten Betreuungsbedingungen und die am besten ausgebaute Förderinfrastruktur ausweist. Beide ostdeutsche Freistaaten bilden im Vergleich zum heimischen Bedarf überdurchschnittlich viele Nachwuchskräfte in den mathematisch/naturwissenschaftlichen und technischen Fächern aus.

Zum Spitzenquartett zählen wie in den Vorjahren Baden-Württemberg und Bayern, die mit hohen relativen Bildungsausgaben, einer überdurchschnittlichen Schulqualität und eine günstige Bewertung im Bereich berufliche Bildung/Arbeitsmarktorientierung Punkten können. Die beiden Süd-Länder zeichnen sich gegenüber anderen Regionen durch eine hohe Schulqualität und eine relativ geringe Wahrscheinlichkeit aus, dass Jugendliche beim Verlassen der allgemeinbildenden Schulen nicht die erforderliche Ausbildungsreife aufweisen.

Studie

Axel Plünnecke / Ilona Riesen / Oliver Stettes: Bildungsmonitor 2007
IconDownload | PDF

Ansprechpartner

Gutachten, 24. November 2016

Dr. Tobias Hentze / Barbara Engels / Axel Plünnecke / Thomas Puls / Klaus-Heiner Röhl Die wirtschaftliche Situation Nordrhein-Westfalens – Bestandsaufnahme und HandlungsempfehlungenArrow

Die aktuelle Lage Nordrhein-Westfalens ist ernüchternd: Eine über Jahre betrachtet schwache wirtschaftliche Dynamik, eine höhere Arbeitslosigkeit als jedes andere westdeutsche Flächenland und der mit Abstand höchste Schuldenberg aller Bundesländer illustrieren den Handlungsdruck für die Politik. mehr

Auch der Beste muss noch lernen
Gastbeitrag, 25. Oktober 2016

Axel Plünnecke in der Sächsischen Zeitung Auch der Beste muss noch lernenArrow

Sachsen ist Deutschlands Bildungs-Klassenprimus, schreibt IW-Bildungsökonom Axel Plünnecke in einem Gastbeitrag für die Sächsische Zeitung. Dennoch bleibt viel zu tun im Freistaat. mehr

IW-Report
IW-Report, 30. September 2016

Tobias Hentze Stellungnahme zum Haushaltsplan 2017 des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Solide Staatsfinanzen sind eine wichtige Voraussetzung, um Spielräume für zukunftsorientierte Investitionen zu schaffen oder um auf außergewöhnliche Aufgaben wie die derzeitige Flüchtlingsintegration vorbereitet zu sein. Der Weg bis zum ausgeglichenen Haushalt ist aber noch weit. mehr