2009, 112 Seiten Die deutsche Industrie war in den letzten Jahren ausgesprochen erfolgreich. Sie war das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, eilte von einem Exportrekord zum nächsten und gewann Marktanteile auf den Weltmärkten hinzu. Die Thesen von der De-Industrialisierung und Tertiarisierung, lange Zeit scheinbar unumstößliche ökonomische Gesetze, verlieren an Überzeugungskraft. Und viele industrienahe Dienstleistungen könnten ohne eine leistungsfähige Industrie nicht so erfolgreich sein. Deshalb ist es so eminent wichtig für den deutschen Standort, dass die Industriepolitik in Deutschland und Europa industrielle Entwicklungspotenziale schafft, statt sie zu behindern. Industrie mit Old Economy zu assoziieren und als Auslaufmodell abzustempeln, wäre ein verhängnisvoller Fehler. In ihren Beiträgen versuchen die Referenten, Umrisse einer Industriepolitik für das 21. Jahrhundert zu skizzieren und Akzente für die weitere Diskussion zu setzen: Wie sollte eine moderne Industriepolitik ausgestaltet sein und wie sind vor diesem Hintergrund neuere nationale und europäische Entwicklungen einzuschätzen? Das Symposium stand im Zeichen des Gedenkens an die Lebensleistung des verstorbenen Dr. Manfred Lennings, Präsident des IW Köln seit 1982, der dieses Amt über 18 Jahre lang ausübte.
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Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr

13. September 2016

Verarbeitendes Gewerbe Die Industrie ist Deutschlands StandbeinArrow

Während die Industrie in Deutschland weiterhin viel zum Wohlstand und zur Beschäftigung beiträgt, ist sie in den meisten anderen hoch entwickelten Ländern stark geschrumpft. Nicht zuletzt hat die Innovationskraft des Verarbeitenden Gewerbes dazu beigetragen, dass Deutschland gut durch die Eurokrise gekommen ist. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. September 2016

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung IMP-Index fällt unter 300-Punkte-MarkeArrow

Aufgrund des starken Euro sind die Preise der Industriemetalle für Verarbeiter im gemeinsamen Währungsraum im August günstiger geworden, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr