In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland ein bedeutsamer Fachkräfteengpass im Ingenieursegment des Arbeitsmarktes herausgebildet. Wenngleich das Niveau der Ingenieurlücke bedingt durch die Finanzmarktkrise aktuell sinkt, so übersteigt der volkswirtschaftliche Bedarf an adäquat qualifizierten Ingenieuren das Arbeitskräfteangebot weiterhin deutlich. Im Zuge der Entwicklung der vergangenen Jahre ist die Arbeitslosigkeit von Ingenieuren stark zurückgegangen, dass bereits seit längerem faktisch Vollbeschäftigung verzeichnet wird. Die Ingenieurlücke beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und hindert sie daran, ihr volles Potenzial hinsichtlich Auftragsakquise und -abwicklung sowie Innovations- und Forschungstätigkeit auszuschöpfen. Im Rahmen dieser Studie wird die aktuelle und mittelfristige Arbeitsmarktlage für Ingenieure vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktkrise untersucht. Dabei werden Unterschiede zwischen der aktuellen Situation und dem Arbeitsmarktabschwung im Anschluss an den New Economy-Boom verdeutlicht. Die Studie ist eine Kooperation zwischen dem Verein Deutscher Ingenieure und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Studie

Ingenieurarbeitsmarkt 2008/09 – Fachkräftelücke, Demografie und Ingenieure 50Plus
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23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de

Handlungsbedarf in MINT-Fächern
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Christina Anger in der Fuldaer Zeitung Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind gegenwärtig deutlich mehr Stellen zu besetzen als Personen arbeitslos gemeldet sind. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Erhebung keine gute Nachricht, schreibt IW-Bildungsökonomin Christina Anger in der Fuldaer Zeitung. mehr

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr