In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland ein bedeutsamer Fachkräfteengpass im Ingenieursegment des Arbeitsmarktes herausgebildet. Wenngleich das Niveau der Ingenieurlücke bedingt durch die Finanzmarktkrise aktuell sinkt, so übersteigt der volkswirtschaftliche Bedarf an adäquat qualifizierten Ingenieuren das Arbeitskräfteangebot weiterhin deutlich. Im Zuge der Entwicklung der vergangenen Jahre ist die Arbeitslosigkeit von Ingenieuren stark zurückgegangen, dass bereits seit längerem faktisch Vollbeschäftigung verzeichnet wird. Die Ingenieurlücke beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und hindert sie daran, ihr volles Potenzial hinsichtlich Auftragsakquise und -abwicklung sowie Innovations- und Forschungstätigkeit auszuschöpfen. Im Rahmen dieser Studie wird die aktuelle und mittelfristige Arbeitsmarktlage für Ingenieure vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktkrise untersucht. Dabei werden Unterschiede zwischen der aktuellen Situation und dem Arbeitsmarktabschwung im Anschluss an den New Economy-Boom verdeutlicht. Die Studie ist eine Kooperation zwischen dem Verein Deutscher Ingenieure und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Studie

Ingenieurarbeitsmarkt 2008/09 – Fachkräftelücke, Demografie und Ingenieure 50Plus
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26. Juli 2016

Fachkräfte Die Digitalisierung der ArbeitsweltArrow

Selbstfahrende Autos, Roboter als Krankenpfleger und Drohnen als Paketzusteller – die Digitalisierung der Arbeitswelt, so fürchten manche, könnte vielen Menschen die Arbeit wegnehmen. Tatsächlich aber ist die Automatisierung kein Jobkiller – und könnte die Fachkräfteengpässe in vielen Bereichen lindern. mehr auf iwd.de

Zuwanderung
IW-Nachricht, 14. Juli 2016

Zuwanderung Trotz Rekordzahlen bleibt viel zu tunArrow

Im letzten Jahr sind so viele Menschen wie nie zuvor seit Bestehen der Bundesrepublik nach Deutschland gekommen. Dabei handelt es sich bei weitem nicht nur um Flüchtlinge. Auch die EU-Nettozuwanderung erreichte mit 333.000 einen neuen Spitzenwert. Dennoch müssen die Rahmenbedingungen für die Zuwanderung von Fachkräften weiter verbessert werden. mehr