Bildung bringt Wachstum – die Voraussetzungen, dass dies auch hierzulande passiert, haben sich in den vergangenen Jahren quer durch Deutschland deutlich verbessert. Dies zeigt der Bildungsmonitor 2009, den das Institut der deutschen Wirtschaft seit 2004 jährlich für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt.

Die besten Bildungsstandorte sind wie in den Vorjahren Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg. Bayern und Niedersachsen bilden das Verfolgerduo. Entgegen häufig in der Öffentlichkeit geäußerter Befürchtungen sind Fortschritte im Bildungswesen nicht abhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Bundeslandes. So haben sich Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den vergangenen fünf Jahren am meisten verbessert – obwohl sie nicht unbedingt zu den ökonomischen Schwergewichten gehören.

Besonders gut abgeschnitten haben alle Länder im Umgang mit Sachmitteln, Personalressourcen und Bildungszeit, bei der Verbesserung der Schulqualität und bei der Akademisierung der Bevölkerung. Die wichtigste Baustelle im deutschen Bildungswesen bleibt allerdings immer noch dieselbe: Nach wie vor hat die familiäre Herkunft der Kinder und Jugendlichen einen großen Einfluss auf den Bildungserfolg.

Studie

Axel Plünnecke / Ilona Riesen / Oliver Stettes: Bildungsmonitor 2009
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Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sind die vier größten Bundesländer in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch was die Zahl der Bewohner angeht. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon erschöpft, denn unter ökonomischen Aspekten schneiden die beiden südlichen Länder deutlich besser ab als NRW und Niedersachsen. mehr auf iwd.de

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Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de