Drei Viertel der Unternehmen wünschen sich ein Bekenntnis der nächsten Bundesregierung zu Erleichterungen bei Steuern und Abgaben und fordern einen Abbau der Bürokratie, die Hälfte der Firmen sieht zudem den Abbau öffentlicher Schulden sowie die Regulierung der Finanzmärkte als vordringlichste wirtschaftspolitische Aufgaben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des dritten BDI-IW-Unternehmervotums auf Basis von 1.180 Unternehmen der Industrie und industrienahen Dienstleistungen, die im August 2009 befragt wurden. Auf die Agenda gehört darüber hinaus für 40 Prozent der befragten Führungskräfte eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Rund ein Drittel der Unternehmen sieht die Regierung auch in der Pflicht, sich um die Sicherung des Fachkräfteangebotes, die Stärkung der Spitzenforschung, die Sicherung der Energieversorgung und die Verbesserung des Umweltschutzes zu kümmern.

Bericht

Ergebnisse der 3. Befragungswelle
Was die Unternehmen von der nächsten Regierung erwarten
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Grundsteuer
IW-Pressemitteilung, 22. September 2016

Grundsteuer Die Gebäude wegstreichenArrow

Die Länderfinanzminister wollen die Grundsteuer überarbeiten und Millionen Grundstücke neu bewerten lassen. Doch ihr Reform-Vorschlag ist zu kompliziert, zu aufwendig und könnte Neubauten verhindern, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die ideale Lösung wäre ganz einfach: Die Grundsteuer als reine Bodensteuer. mehr

16. September 2016

Steuern Kaum Entlastung für die SteuerzahlerArrow

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat angekündigt, die Steuerzahler in den kommenden zwei Jahren zu entlasten. Wird sein Vorschlag eins zu eins umgesetzt, würde sich das Entlastungsvolumen zwar auf insgesamt 6,3 Milliarden Euro belaufen – doch für den Einzelnen fiele dabei vergleichsweise wenig ab. mehr auf iwd.de

15. September 2016

Grundsteuer Reine Bodensteuer statt GrundsteuerArrow

Die Mehrheit der Länderfinanzminister ist sich einig: Die Grundsteuer muss reformiert werden. Doch der vorliegende Kompromiss ist zu teuer und zu bürokratisch, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Dabei wäre die Lösung so einfach. mehr auf iwd.de