Drei Viertel der Unternehmen wünschen sich ein Bekenntnis der nächsten Bundesregierung zu Erleichterungen bei Steuern und Abgaben und fordern einen Abbau der Bürokratie, die Hälfte der Firmen sieht zudem den Abbau öffentlicher Schulden sowie die Regulierung der Finanzmärkte als vordringlichste wirtschaftspolitische Aufgaben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des dritten BDI-IW-Unternehmervotums auf Basis von 1.180 Unternehmen der Industrie und industrienahen Dienstleistungen, die im August 2009 befragt wurden. Auf die Agenda gehört darüber hinaus für 40 Prozent der befragten Führungskräfte eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Rund ein Drittel der Unternehmen sieht die Regierung auch in der Pflicht, sich um die Sicherung des Fachkräfteangebotes, die Stärkung der Spitzenforschung, die Sicherung der Energieversorgung und die Verbesserung des Umweltschutzes zu kümmern.

Bericht

Ergebnisse der 3. Befragungswelle
Was die Unternehmen von der nächsten Regierung erwarten
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Ein bisschen mehr Netto vom Brutto
IW-Kurzbericht, 9. Januar 2017

Martin Beznoska / Tobias Hentze Ein bisschen mehr Netto vom BruttoArrow

Mit jedem Jahreswechsel ändern sich die Eckwerte zur Berechnung der Steuer- und Abgabenlast: In diesem Jahr werden zum Ausgleich der kalten Progression der Steuertarif leicht abgeflacht und die Freibeträge erhöht. Allerdings steigt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung. Zudem erhöhen sich die Bemessungsgrenzen zur Renten- und Krankenversicherung, so dass für Single, Alleinerziehende und Familien nur ein kleines Plus übrigbleibt. mehr

IW-Report
IW-Report, 12. Dezember 2016

Tobias Hentze Mittelfristiger Finanzplan für den Freistaat ThüringenArrow

Trotz steigender Einnahmen gelingt es der Landesregierung nicht, am vormals geplanten Tilgungsplan für die Jahre 2016 und 2017 festzuhalten. Vielmehr wird nur durch Entnahmen aus der Rücklage in Höhe von insgesamt gut 240 Millionen Euro ein ausgeglichener Haushalt erreicht. Die Rücklage halbiert sich dadurch und verringert die Spielräume in der Zukunft. Eine Stellungnahme im Anhörungsverfahren des Haushalts- und Finanzausschusses zur Drucksache 6/2655. mehr