Der „Deutschland-Check“ ist eine Dauerstudie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (IMSM) und der WirtschaftsWoche (WiWo). Wissenschaftler des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln bewerten darin monatlich die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.

Für den Deutschland-Check hat das IW Köln einen Index entwickelt, der die Entwicklung des Wirtschaftswachstums und das Arbeitsmarktes auf einen Blick abbildet. Das ist der erste von drei monatlichen Prüfständen für die Regierungspolitik.

Zweiter Check: Die Wissenschaftler nehmen genau unter die Lupe, welche Auswirkungen die wichtigsten Gesetzesvorhaben der Bundesregierung auf Beschäftigung und Wachstum haben. Zum Schluss geben sie für jedes Gesetz klar und eindeutig ihre Wertung zwischen einem und fünf Sternen ab.

Dritter Check: Aktuelle Umfragen zeigen, was Wirtschaft, Experten und Bevölkerung von den Gesetzen und Gesetzentwürfen der Bundesregierung halten. Monatlich befragt die IW Consult GmbH dazu immer abwechselnd Unternehmen, Ökonomen und Arbeitnehmer.

Der Deutschland-Check wird von Februar 2010 an zu Beginn jedes Monats in der WirtschaftsWoche veröffentlicht. Internetnutzer können ihren eigenen Deutschland-Check machen und selbst über die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung abstimmen. Alle Gesetze, Expertenurteile und Umfrageergebnisse sind auf der Website www.deutschland-check.de online.

Deutsche Unternehmen sehen den Brexit gelassen
IW-Kurzbericht, 23. Januar 2017

Michael Grömling / Jürgen Matthes Deutsche Unternehmen sehen den Brexit gelassenArrow

Das Vereinigte Königreich (UK) will zwar aus dem Binnenmarkt austreten, mit einem umfassenden Freihandelsabkommen aber einen weitgehenden Zugang zu den EU-Absatzmärkten behalten. Es ist jedoch fraglich, ob sich die Europäische Union darauf einlässt. Die Brexiteers behaupten, dass vor allem deutsche Unternehmen, die sich um ihre Exporte in das UK sorgen, auf weiche Kompromisse zugunsten der Briten drängen, um weiterhin möglichst ungehindert Handel treiben zu können. Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) stellt diese Sichtweise jedoch infrage. mehr

IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr

Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

Migrationseffekte Integration schafft WachstumArrow

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr