Welches Bundesland hat das beste Bildungssystem? Wer hat sich verbessert? Wo gibt es in Kindergarten, Schule, Lehre und Hochschule Änderungbedarf? In den seit 2004 jährlich erstellten Bildungsmonitor fließen über 100 Indikatoren ein. Das reicht von der Zahl der Schulabbrecher pro Bundesland bis zur Zahl der frisch gekürten Doktoren, die von einer Universität kommen.

Der Bildungsmonitor zeigt, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes zum Wachstum der Wirtschaft beitragt. Die Zahlen kommen von verschiedenen statistischen Einrichtungen wie beispielsweise den Statistischen Landesämern und werden in Punkte umgerechnet. Die Daten des aktuellen Bildungsmonitors 2010 stammen zumeist aus dem Jahr 2008.

Alle Bundesländer haben sich gegenüber den Ergebnissen im ersten Bildungsmonitor 2004 deutlich verbessert. Das läßt sich am Beispiel von Berlin ablesen. Der Stadtstaat kommt in der aktuellen Studie zwar auf den letzten Platz. Würde man die Punktzahl von 59 Punkten allerdings mit 2004 vergleichen, würde Berlin das Bayern-Ergebnis übertreffen. Und Bayern war 2004 der Sieger! Die Spannweite von 21,9 Punkten zwischen den Bewertungen für Sachsen als Bundesland mit der höchsten Punktzahl im Bildungsmonitor 2010 und Berlin als Bundesland mit der geringsten Punktzahl zeigt jedoch, dass die Unterschiede zwischen den Bundesländern weiterhin beträchtlich sind.

Studie

Bildungsmonitor 2010
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Statement

Hans-Peter Klös: Bessere Bildung trotz Haushaltskonsolidierung – Die Chancen des demografischen Wandels nutzen
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Statement

Hubertus Pellengahr: Bessere Bildung trotz Haushaltskonsolidierung – Die Chancen des demografischen Wandels nutzen
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Link

Zur Internetseite der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Bildungsmonitor 2010

Ansprechpartner

Gutachten, 24. November 2016

Dr. Tobias Hentze / Barbara Engels / Axel Plünnecke / Thomas Puls / Klaus-Heiner Röhl Die wirtschaftliche Situation Nordrhein-Westfalens – Bestandsaufnahme und HandlungsempfehlungenArrow

Die aktuelle Lage Nordrhein-Westfalens ist ernüchternd: Eine über Jahre betrachtet schwache wirtschaftliche Dynamik, eine höhere Arbeitslosigkeit als jedes andere westdeutsche Flächenland und der mit Abstand höchste Schuldenberg aller Bundesländer illustrieren den Handlungsdruck für die Politik. mehr

Auch der Beste muss noch lernen
Gastbeitrag, 25. Oktober 2016

Axel Plünnecke in der Sächsischen Zeitung Auch der Beste muss noch lernenArrow

Sachsen ist Deutschlands Bildungs-Klassenprimus, schreibt IW-Bildungsökonom Axel Plünnecke in einem Gastbeitrag für die Sächsische Zeitung. Dennoch bleibt viel zu tun im Freistaat. mehr

IW-Report
IW-Report, 30. September 2016

Tobias Hentze Stellungnahme zum Haushaltsplan 2017 des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Solide Staatsfinanzen sind eine wichtige Voraussetzung, um Spielräume für zukunftsorientierte Investitionen zu schaffen oder um auf außergewöhnliche Aufgaben wie die derzeitige Flüchtlingsintegration vorbereitet zu sein. Der Weg bis zum ausgeglichenen Haushalt ist aber noch weit. mehr