Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert mit dem Qualifizierungsmonitor ein empiriegestütztes Monitoring zur Qualifizierungssituation in der deutschen Wirtschaft. Dies dient dem Ziel, originäre Einschätzungen aus Unternehmen zur aktuellen Ausbildungssituation und zum künftigen Bedarf zu erheben, um die Chancen und Potenziale beim Fachkräftenachwuchs aus Unternehmenssicht sowie die Ausbildungssituation und vorhandene Potenziale für spezifische Gruppen von Jugendlichen fundiert einschätzen zu können. Zudem soll der künftige Fachkräftebedarf der Unternehmen erhoben werden, um Unternehmen, Beschäftigte und Politik perspektivisch mit Informationen und geeigneten Maßnahmen zur Milderung des zu erwartenden Fachkräftemangels auszustatten.

Durch die Ergebnisse des Qualifizierungsmonitors will das BMWi einen Beitrag zur anstehenden Verlängerung des Ausbildungspakts und der dort stärker in den Fokus rückenden Themenstellungen leisten. Hierzu zählen die Verbesserung der Ausbildungsreife, die Intensivierung der Berufsorientierung und die stärkere Fokussierung auf spezifische Zielgruppen wie Altbewerber, lernschwache Jugendliche sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund. Daher wurden diese Aspekte in der ersten Befragungswelle des Qualifizierungsmonitors vertieft behandelt.

Dafür wurden von IW Köln und IW Consult zwischen Ende Juli und Mitte September 1.782 Unternehmen repräsentativ zu ihrer Ausbildungs- und Qualifizierungssituation sowie zum Fachkräftebedarf befragt.

Schlussbericht

Qualifizierungsmonitor – Empiriegestütztes Monitoring zur Qualifizierungssituation in der deutschen Wirtschaft
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23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de

Handlungsbedarf in MINT-Fächern
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

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Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind gegenwärtig deutlich mehr Stellen zu besetzen als Personen arbeitslos gemeldet sind. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Erhebung keine gute Nachricht, schreibt IW-Bildungsökonomin Christina Anger in der Fuldaer Zeitung. mehr

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

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Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr