Mit der jüngsten Finanzreform hat der Gesetzgeber ein einkommensunabhängiges Finanzierungselement in Form einer Zusatzprämie eingeführt. Die vorliegende Studie untersucht, wie sich Beitragssatz und zusätzlicher Obolus sowie der ergänzende Transferbedarf bei steigenden Gesundheitsausgaben entwickeln. Die Ergebnisse werden mit zwei Finanzierungsalternativen verglichen – einer Finanzierung ausschließlich über Beitragssätze (wie bis zum 31. Dezember 2010) und einer Finanzierung über einkommensunabhängige Gesundheitsprämien mit einem ergänzenden Sozialausgleich über das allgemeine Steuer-Transfer-System.

Studie

Nicole Horschel / Jochen Pimpertz: Wie entwickeln sich Beitragssatz und Gesundheitsprämie sowie das erforderliche Transfervolumen bei steigenen Ausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung?
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14. Februar 2017

Entgeltfortzahlung Krankheit kostet MilliardenArrow

Die Ausgaben der Unternehmen für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall haben 2015 erstmals die Marke von 50 Milliarden Euro überschritten. Mit medizinischer Prävention ließe sich zwar gegensteuern – der Aufwand dafür darf allerdings nicht außer Acht gelassen werden. mehr auf iwd.de

Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung
IW-Nachricht, 6. Januar 2017

Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung Regionale Vorherrschaft schadetArrow

In vielen Regionen Deutschlands dominieren einzelne Krankenkassen den Markt. Das sollte aber nicht zulasten der Versicherten gehen. Eine wichtige Rolle spielt deshalb der kassenindividuelle Zusatzbeitrag. Denn Preisunterschiede zwischen den einzelnen Kassen signalisieren, wann sich ein Wechsel lohnt. mehr