Das deutsche Geschäftsmodell mit seiner starken Exportorientierung und komparativen Vorteilen in den Branchen der Hochwertigen Technologien ist sehr erfolgreich. Grundlage dieses Erfolgs bildet das technische Know-how der hochqualifizierten Fachkräfte, vor allem im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Besonders in den Hochtechnologiebranchen ist der MINT-Anteil an allen Akademikern sehr hoch. Es besitzen zum Beispiel 78 Prozent der Akademiker im Maschinen- und Fahrzeugbau einen MINT-Abschluss, in der Elektroindustrie sind es drei von vier. Auch in den Branchen Forschung und Entwicklung sowie Datenverarbeitung und Datenbanken ist der MINT-Anteil unter den Akademikern sehr hoch. Darüber hinaus weisen diese vier Branchen auch relativ zu den insgesamt dort Erwerbstätigen ein große Anzahl an MINT-Akademikern auf. Seit dem Jahr 2000 ist der MINT-Anteil sowohl in Bezug auf alle Akademiker als auch in Bezug auf alle Erwerbstätigen der Branche zudem gestiegen. Pro Jahr kam es seit 2000 zu einer jährlichen Zunahme der erwerbstätigen MINT-Akademiker um durchschnittlich 61.600. Derzeit sind rund 2,2 Millionen MINT-Akademiker erwerbstätig.

Gutachten

Christina Anger / Vera Erdmann / Axel Plünnecke: MINT – Trendreport 2011

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23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de

Handlungsbedarf in MINT-Fächern
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Christina Anger in der Fuldaer Zeitung Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind gegenwärtig deutlich mehr Stellen zu besetzen als Personen arbeitslos gemeldet sind. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Erhebung keine gute Nachricht, schreibt IW-Bildungsökonomin Christina Anger in der Fuldaer Zeitung. mehr

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr