Der Beitrag gesellschaftswissenschaftlicher Schulbücher zur ökonomischen Bildung

Ein funktionierendes freiheitlich-demokratisches Gesellschaftssystem setzt voraus, dass seine Mitglieder die Handlungsfähigkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe besitzen.

Im staatlichen Interesse liegt, dass die Individuen Souveränität als Bürger wie auch als Konsumenten erlangen, um an den Gütermärkten partizipieren zu können. Die Anforderungen an diesen Prozess sind höchst komplex. Schule hat die zentrale Aufgabe, jungen Menschen allgemeingültige Erziehungs- und Bildungsziele anzubieten. Dies setzt voraus, dass unser Schulwesen unter staatlicher Aufsicht steht (Art. 7 Abs. 1 GG).

Der explizite staatliche Erziehungsauftrag ist – so das Bundesverfassungsgericht – dem elterlichen Erziehungsrecht gleichgestellt. Er umfasst nicht nur das Weitergeben von Wissen, sondern auch das Heranbilden zu einem selbstverantwortlichen Mitglied der Gesellschaft.

Im Rahmen dieser Aufgabe obliegt es dem öffentlichen Schulsystem jungen Menschen grundlegende Kenntnisse über die Struktur und den Wandel der Berufs- und Arbeitswelt zu vermitteln. Somit werden sie befähigt, am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr Leben eigenständig zu gestalten. Fakten und Begriffe können dabei nur am Anfang stehen. Damit ebendiese etwas Sinnvolles aussagen, sind sie in einen theoretischen und begrifflichen Kontext zu fassen.

Gutachten

Helmut E. Klein unter Mitarbeit von Teresa Schare: Unternehmer und soziale Marktwirtschaft in Lehrplan und Schulbuch. Der Beitrag gesellschaftswissenschaftlicher Schulbücher zur ökonomischen Bildung

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Anhang: Präsenz von Schlüsselbegriffen in Schulbüchern nach Fächern; Literatur: Lehrpläne, Rahmenvorgaben, Richtlinien; Verzeichnis der begutachteten Bücher

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26. August 2016

Regionale Armut Arme Eltern, schlechte SchülerArrow

Finanzielle Armut und Bildungsarmut gehen oftmals Hand in Hand. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), dass in den meisten Regionen, in denen vergleichsweise viele Kinder und Jugendliche in finanziell schwierigen Verhältnissen leben, auch mehr Schüler die Schule abbrechen als anderswo. mehr auf iwd.de

Armutsgefährdete Kinder
IW-Pressemitteilung, 25. August 2016

Armutsgefährdete Kinder Bildungsarmut wird vererbtArrow

In Regionen mit hoher Armutsquote brechen viele Jugendliche die Schule ab, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das liegt nicht an fehlenden finanziellen Mitteln der Familien, sondern an der mangelnden Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien in Kitas und Schulen. mehr

15. Juni 2016

Flüchtlinge Vom Recht auf (Schul-)BildungArrow

Auch wenn oft von einer Atempause die Rede ist – die Asylbewerberzahlen in Deutschland gehen derzeit nur leicht zurück. Und die Menschen, die kommen, sind meist jung und wollen bleiben. Ihr Schlüssel zur Integration heißt Schulbildung. Darauf gibt es in Deutschland ein Recht – und fast immer greift auch die Schulpflicht. mehr auf iwd.de