Der Bildungsmonitor beschreibt Handlungsnotwendigkeiten und Fortschritte in 13 bildungsökonomisch relevanten Handlungsfeldern. Er bietet einen Überblick über die Lage des Bildungswesens in den einzelnen Bundesländern und dessen Entwicklung in den letzten Jahren.

Der Bildungsmonitor nimmt eine ökonomische Perspektive von Bildung ein. Ziel eines Bildungssystems ist es gemäß dieser Perspektive, die Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum zu verbessern und Fortschritte auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu erzielen.

Im Bildungsmonitor 2011 stechen zwei Befunde heraus:

1. Der positive Trend seit der Veröffentlichung des ersten Bildungsmonitors im Jahr 2004 hält an. Auch die Zuwächse gegenüber dem Bildungsmonitor 2010 sind beträchtlich. Besonders starke Verbesserungen konnten in den Bereichen Förderinfrastruktur und Betreuungsbedingungen erreicht werden. Damit haben die Voraussetzungen für eine bessere individuelle Förderung verbessert werden können. Wichtige Verbesserungen zeigten sich auch beim Handlungsfeld Integration. Die Potenziale von bildungsfernen Jugendlichen und Migranten konnten folglich besser erschlossen werden. Auch beim Zugang zu akademischen Abschlüssen sind Fortschritte erzielt worden.

2. Das Fachkräfteangebot und die Schulqualität konnten in den letzten Jahren verbessert werden. Damit konnten Fachkräfteengpässe gemildert und Wertschöpfungsbeiträge erzeugt werden. Dabei zeigt sich, dass die Wachstumsimpulse gerade auf Fortschritten bei der Bildungsgerechtigkeit beruhen: Die Voraussetzungen für eine bessere individuelle Förderung wurden verbessert, die Bildungsarmut konnte reduziert werden und über das berufliche Bildungssystem konnten zusätzliche Zugänge zur akademischen Bildung geschaffen werden.

Forschungsbericht im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Ilona Riesen / Oliver Stettes: Bildungsmonitor 2011 – Fortschritte auf dem Weg zu mehr Wachstum und Gerechtigkeit
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Kurzfassung

Bildungsmonitor 2011 – Fortschritte auf dem Weg zu mehr Wachstum und Bildungsgerechtigkeit
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Statement

Axel Plünnecke: Bildungsmonitor 2011 – Fortschritte auf dem Weg zu mehr Wachstum und Bildungsgerechtigkeit
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Ansprechpartner

Gutachten, 24. November 2016

Dr. Tobias Hentze / Barbara Engels / Axel Plünnecke / Thomas Puls / Klaus-Heiner Röhl Die wirtschaftliche Situation Nordrhein-Westfalens – Bestandsaufnahme und HandlungsempfehlungenArrow

Die aktuelle Lage Nordrhein-Westfalens ist ernüchternd: Eine über Jahre betrachtet schwache wirtschaftliche Dynamik, eine höhere Arbeitslosigkeit als jedes andere westdeutsche Flächenland und der mit Abstand höchste Schuldenberg aller Bundesländer illustrieren den Handlungsdruck für die Politik. mehr

Auch der Beste muss noch lernen
Gastbeitrag, 25. Oktober 2016

Axel Plünnecke in der Sächsischen Zeitung Auch der Beste muss noch lernenArrow

Sachsen ist Deutschlands Bildungs-Klassenprimus, schreibt IW-Bildungsökonom Axel Plünnecke in einem Gastbeitrag für die Sächsische Zeitung. Dennoch bleibt viel zu tun im Freistaat. mehr

IW-Report
IW-Report, 30. September 2016

Tobias Hentze Stellungnahme zum Haushaltsplan 2017 des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Solide Staatsfinanzen sind eine wichtige Voraussetzung, um Spielräume für zukunftsorientierte Investitionen zu schaffen oder um auf außergewöhnliche Aufgaben wie die derzeitige Flüchtlingsintegration vorbereitet zu sein. Der Weg bis zum ausgeglichenen Haushalt ist aber noch weit. mehr