Die drei D A CH-Reformbarometerländer Deutschland, Österreich und Schweiz profitierten in der vergangenen Berichtsperiode von einer zunächst guten Konjunktur mit robustem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) und sinkenden Arbeitslosenzahlen. Die sich verschärfenden Schuldenkrisen im Euro-Raum und in den USA sorgten jedoch für neue Turbulenzen auf den Finanzmärkten. Zusehends macht sich auch in der Realwirtschaft eine Verunsicherung bemerkbar, und damit ist eine einschneidende Abkühlung der Weltkonjunktur vermutlich nicht weit. Inwiefern die Regierungen der drei Länder nach der konjunkturellen Erholung des letzten Jahres und mitten in der Bewältigung der Schuldenkrise im Euro-Raum fähig waren, sich durch Reformen für die Zukunft abzusichern, kann sehr schön anhand des auf einer ordnungspolitischen Beurteilung basierenden Reformbarometers gezeigt werden.

Studie

Manfred Jäger-Ambrozewicz, Thomas Puls, Robert Koza, Rudolf Walser, Martin Wermelinger: Das D A CH-Reformbarometer – Reformpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Ausgabe 2011
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Veranstaltung
Veranstaltung, 1. September 2016

Dreiländertreffen Vom Krisenmodus zum IntegrationsmodusArrow

Das traditionelle Dreiländertreffen von IW Köln, Avenir Suisse und der Industriellenvereinigung aus Österreich fand dieses Jahr turnurgemäß in Wien statt. Die inhaltlichen Schwerpunkte lagen neben der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in den drei Ländern auf dem Schwerpunktthema Migration und Arbeitsmarkt. mehr

Drei-Länder-Reformbarometer
26. März 2015

Drei-Länder-Reformbarometer Tendenz fallendArrow

Sowohl Deutschland als auch Österreich und die Schweiz haben 2014 den nötigen Elan für eine zukunftsweisende Politik vermissen lassen. Selbst wenn es weitreichende Pläne oder Beschlüsse gab, waren diese oft kontraproduktiv. Das galt für die Rentenreformen in Deutschland und der Schweiz sowie für das Steuererhöhungspaket in Österreich. mehr auf iwd.de