Image
IW-Direktor Michael Hüther Quelle: IW Köln

Deutschland belegt im internationalen Vergleich der industriellen Standortqualität den fünften Platz von 45 untersuchten Staaten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der IW Consult im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Die Studie vergleicht die Länder anhand von 58 Einzelindikatoren wie dem Akademikeranteil, den Arbeitskosten und den Unternehmenssteuern.

Zu den Stärken Deutschlands gehören die stabile Versorgung mit Energie und Rohstoffen, die ausgebaute Infrastruktur, die gute Bildung der Bevölkerung und der zuverlässige Ordnungsrahmen. Zu den Schwächen zählen die hohen Arbeitskosten, der mangelnde Fachkräftenachwuchs, die demografische Entwicklung und die relativ hohe Steuerbelastung.

An der Spitze des Rankings liegen die USA. Dort haben die Industriefirmen mit relativ wenig Bürokratie zu kämpfen. Außerdem verfügen sie über einen großen Markt mit einem enormen Kundenpotenzial. Auch Schweden, Dänemark und die Schweiz landeten vor Deutschland. Der Rückstand hat sich jedoch seit 1995 kontinuierlich verringert, unter anderem weil Deutschland in den Bereichen Infrastruktur und Bildung zulegte. Im Vergleich zu den Industriestaaten entwickelten sich die Schwellenländer Brasilien, Russland und China besonders dynamisch. Sorgen machen hingegen die europäischen Krisenländer Griechenland, Italien und Portugal, die weiter zurückfielen.

Pressemitteilung

Industriestandorte: Deutschland weltweit unter den Top Ten
IconDownload | PDF

Statement

Michael Hüther: Deutschlands Weg zum Top-Standort
IconDownload | PDF

Studie

Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit der IW Consult GmbH: Die Messung der industriellen Standortqualität in Deutschland
IconDownload | PDF

Zusammenfassung der Studie

Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit der IW Consult GmbH: Die Messung der industriellen Standortqualität in Deutschland
IconDownload | PDF

Fotos

Audio

IW-Direktor Michael Hüther:

Standort Deutschland – Unterschiede Industrie/Dienstleister
IconDownload | MP3

Standortqualität für die Industrie allein
IconDownload | MP3

Stärken und Schwächen Deutschlands im internationalen Vergleich
IconDownload | MP3

Wie bewerten Unternehmen ihr Land?
IconDownload | MP3

Ansprechpartner

25. August 2016

Nahrungsmittelhersteller Gegessen wird immerArrow

An der deutschen Ernährungsindustrie ist die Globalisierung bislang nahezu spurlos vorbeigegangen – nur 20 Prozent ihres Umsatzes macht sie im Ausland. Mit einem Gesamtumsatz von fast 169 Milliarden Euro und rund 569.000 Beschäftigten kann sie aber locker mit anderen Branchen wie der Elektrotechnik mithalten. mehr auf iwd.de

Vera Demary in der Fuldaer Zeitung
Gastbeitrag, 5. August 2016

Vera Demary in der Fuldaer Zeitung Was Pokémon Go und Industrie 4.0 gemein habenArrow

Das Handyspiel "Pokémon Go" hat binnen kürzester Zeit Deutschland erobert. Mit dem Spiel wird Augmented Reality erstmals zum Massenphänomen. Das hat auch Konsequenzen für die Mobilfunknetze, schreibt IW-Digitalexpertin Vera Demary in der Fuldaer Zeitung. mehr