Mit ihrem „Sozialpartnermodell Betriebsrente“ will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die betriebliche Altersvorsorge (BAV) in Deutschland voranbringen. Hintergrund ist die Sorge, dass die Bundesbürger die zweite Säule der Alterssicherung nicht hinreichend nutzen, um das sinkende gesetzliche Sicherungsniveau auszugleichen.

Doch wird die BAV in Deutschland aktuell wirklich nur unzureichend genutzt? Und wie steht es um das Altersvorsorgeverhalten insgesamt? Auf Basis von Haushaltsdaten hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln unter anderem analysiert, welche Haushalte betrieblich vorsorgen. Ob der Vorschlag aus dem Arbeitsministerium geeignet ist, etwaige Vorsorgedefizite zu beseitigen, wollen die IW-Renten- und Steuerexperten Dr. Jochen Pimpertz und Dr. Martin Beznoska mit Ihnen diskutieren.

Pressemitteilung

Betriebliche Altersvorsorge: Forschung statt Aktionismus

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IW-Trends

Martin Beznoska / Jochen Pimpertz: Neue Empirie zur betrieblichen Altersvorsorge

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Statement

Jochen Pimpertz: Wie steht es um die betriebliche Altersvorsorge?

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Präsentation

Jochen Pimpertz / Martin Beznoska: Präsentation zum Pressegespräch

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Ansprechpartner

Interview, 25. November 2016

Jochen Pimpertz im Deutschlandfunk "Gut, dass die Koalition sich nicht darauf hat einigen können"Arrow

Arbeitsministerin Andrea Nahles habe mit ihrem Wunsch, das Rentenniveau anzuheben und dafür einen höheren Beitragssatz einzufordern, Lasten verschoben, sagte Jochen Pimpertz im Deutschlandfunk. Und zwar "einseitig auf die jungen Beitragszahler", so der Rentenexperte im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Dies sei "eine grundlegend falsche Entscheidung". mehr

Zukunft der Altersversorgung
IW-Nachricht, 25. November 2016

Zukunft der Altersversorgung Der Renten-Wahlkampf ist eröffnetArrow

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles plädiert für ein Mindestrentenniveau von 46 Prozent auch nach dem Jahr 2030. Das wird nur mit höheren Belastungen der nachfolgenden Generationen möglich sein. Den Nachweis, warum die bisherige doppelte Haltelinie nicht reicht, bleibt die Ministerin schuldig. mehr

Rentengipfel
IW-Nachricht, 24. November 2016

Rentengipfel Weitblick statt AktionismusArrow

Wenn die Große Koalition um einen Rentenkompromiss streitet, geht es nicht nur um einen Interessenausgleich zwischen gut und gering verdienenden Arbeitnehmern sowie Menschen mit niedrigen oder hohen Renten. Es geht eigentlich auch um die Interessen der jungen Beitragszahler und Kinder – doch die werden häufig nicht berücksichtigt. mehr