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Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsmigration steht Deutschland vor einer auch im historischen Vergleich großen Herausforderung. Langfristig wird sich die Situation nur erfolgreich bewältigen lassen, wenn über Bildung und Ausbildung die soziale und politische Teilhabe von Geflüchteten und Zugewanderten ermöglicht wird und für Zuwanderung und Asyl klare Regeln formuliert werden. Hierzu bedarf es großer Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Zu den zentralen Themen gehören dabei die Bildungsintegration und die Frage nach einem Einwanderungsgesetz.

"Einwanderungsgesellschaft als Gestaltungsaufgabe" lautet daher das Thema, unter der die gemeinsame Gesprächsreihe des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Heinrich-Böll-Stiftung nun in die zweite Runde geht. Wir sind überzeugt, dass eine Gesprächskultur über verschiedene gesellschaftliche Gruppen und politische Richtungen hinweg nötig ist, um tragfähige Antworten auf die anstehenden Herausforderungen zu finden. Dabei geht es um Themen wie die unvollendete Energiewende, die Zu- und Einwanderung, die digitale Revolution sowie Deutschland und Europa in der globalen Ökonomie.

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung.

E-Paper zum Roundtable «Zukunftswerkstatt Deutschland»

Inge Kloepfer: Einwanderungsgesellschaft als Gestaltungsaufgabe

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Der Bericht beruht auf dem Fachgespräch, das am 6. Juli 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin stattfand. Das Fachgespräch ist Teil der gemeinsam vom IW Köln und der Heinrich-Böll-Stifung verantworteten Reihe, die sich unter der Überschrift «Zukunftswerkstatt Deutschland» gesellschaftlichen und ökonomischen Zukunftsfragen zuwendet. Es widmete sich in zwei Themenblöcken Fragen nach Bildung und Qualifizierung in der Einwanderungsgesellschaft (Teil 1) und zeichnete Etappen auf dem Weg zu einem Einwanderungsgesetz nach (Teil 2).

Präsentationen

Hans-Peter Klös: Bildung und Qualifizierung in der Einwanderungsgesellschaft

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Axel Plünnecke: Auf dem Weg zu einem Einwanderungsgesetz – ein Kommentar

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Programm

Roundtable "Zukunftswerkstatt Deutschland": Einwanderungsgesellschaft als Gestaltungsaufgabe

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Ansprechpartner

Hubertus Bardt im Handelsblatt
Gastbeitrag, 1. August 2016

Hubertus Bardt im Handelsblatt Angst essen Wohlstand aufArrow

Unsere Weltoffenheit darf weder durch Ängste und Sorgen noch durch Abschottung zerstört werden, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastkommentar fürs Handelsblatt. mehr

Michael Voigtländer auf Ökonomenstimme
Gastbeitrag, 28. Juli 2016

Michael Voigtländer auf Ökonomenstimme und auf nzz.ch Charter Cities – Ein alternativer Ansatz der FlüchtlingspolitikArrow

Die Flüchtlingspolitik steht vor der Herausforderung, einerseits den Flüchtlingen zu helfen, andererseits aber auch sicherzustellen, dass die Heimatregion nicht dauerhaft junge Menschen verliert, die für den Wiederaufbau dringend notwendig sind. Ein Ansatz können daher sogenannte Charter Cities sein, schreibt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer in einem Gastbeitrag auf oekonomenstimme.org. mehr

IW-Kurzbericht, 25. Juli 2016

Wido Geis / Sandra Vogel Blaue Karte – Erfolgsmodell mit VerbesserungspotenzialArrow

Die Blaue Karte hat sich als Zugangsweg für Hochqualifizierte nach Deutschland bewährt. Seit 2012 ist die Zahl der vergebenen Karten kontinuierlich gestiegen. Eine weitere Absenkung der Gehaltsschwellen könnte den Aufenthaltstitel allerdings für Zuwanderungsinteressierte noch attraktiver und für kleine und mittlere Unternehmen nutzbarer machen. mehr