Die Digitalisierung und der demografische Wandel werden als zwei zentrale Megatrends die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen. Im Mittelpunkt beider Entwicklungen steht der Faktor Arbeit und die Frage, wie sich der Bedarf an Qualifikationen künftig entwickelt. Die ausreichende Versorgung mit adäquat qualifizierten Fachkräften bestimmt mit darüber, wie intensiv wir die Chancen der digitalen Vernetzung nutzen können.

Doch insbesondere kleine und mittlere Unternehmen befassen sich aktuell noch vergleichsweise wenig mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Hierbei spielt auch eine Rolle, dass durch die fortschreitende Digitalisierung neue Geschäftsmodelle für Unternehmen entstehen. Doch der Mittelstand, der mit seiner Innovationskraft Motor der deutschen Wirtschaft ist, ist bereits heute in einigen Branchen und Regionen von Fachkräfteengpässen betroffen.

Derzeit werden die Auswirkungen von Digitalisierung und Industrie 4.0 auf die Facharbeit intensiv diskutiert. Werden künftig mehr oder deutlich weniger Fachkräfte benötigt? Wie verändern sich die Arbeitsorganisation und die Qualifikationsanforderungen? Welcher Weiterbildungsbedarf resultiert daraus für die Beschäftigten?

Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Eingeleitet durch Impulsvorträge aus Wissenschaft und Praxis möchten wir identifizieren, welche neuen Anforderungen die Digitalisierung an die Personalpolitik stellt, welchen Beitrag die betriebliche Qualifizierung leisten kann und welche Unterstützungsbedarfe KMU dabei haben.

Datum
Mittwoch, 28. Oktober 2015

Zeit
ab 10 Uhr

Ort
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
Der Einlass erfolgt über Tor 2 (Scharnhorststr. 35)

Anmeldung

Expertenworkshop: Mit betrieblicher Qualifizierung fit für die Digitalisierung?

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Einladung und Programm

Expertenworkshop: Mit betrieblicher Qualifizierung fit für die Digitalisierung?

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Veranstaltung
Veranstaltung, 10. November 2016

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Das Jahr 2017 steht im Zeichen der Bundestagswahl, deren Ausgang auch für die Alterssicherung richtungsweisend sein kann. Denn die nächste Legislaturperiode wird die letzte sein, bevor die Baby-Boomer nach und nach in den Ruhestand wechseln. Noch besteht die Möglichkeit, den Ausgleich zwischen den Generationen zu tarieren, doch es ist Eile geboten. mehr

28. September 2016

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Die Metall- und Elektro-Industrie ist das Herz des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland. Über 3,9 Millionen Mitarbeiter erwirtschafteten dort – einschließlich Stahlerzeugung – 2015 einen Umsatz von etwa 1,1 Billionen Euro. Damit stellt die M+E-Industrie 65 Prozent aller Industriebeschäftigten und vereint 63 Prozent der Industrieumsätze auf sich. mehr auf iwd.de

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr