In den vergangenen Jahren wurden zusätzliche Leistungen aus den Rentenkassen finanziert – allen voran die Rente mit 63 für Arbeitnehmer mit 45 Versicherungsjahren und die Erhöhung der Mütterrente. Aktuell wird die Angst vor Altersarmut politisch geschürt und so drohen weitere teure, wenig zielgenaue und unsystematische Eingriffe. Die absehbare demografische Entwicklung verlangt aber nach Maßnahmen, die eine längere Lebensarbeitszeit, private und betriebliche Vorsorge sowie ein höheres Beschäftigungsniveau älterer Menschen umfassen müssen.

Welche Sorgen sind begründet, welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Was sagt die Empirie? Welche Schritte müssen gegangen werden? Wie gelingt es, mehr Menschen länger im Arbeitsleben zu halten?

Programm

Berliner Gespräche Herbsttagung 2016: Reform der Alterssicherung im demografischen Wandel – Aufgaben für die nächste Legislaturperiode

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Präsentationen

  • Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland
  • Dr. Jochen Pimpertz, Leiter Kompetenzfeld Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung: Reformirrwege und notwendige Schritte in der Alterssicherung
  • Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Handlungsfelder in der Arbeitsmarkt und Bildungspolitik

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Ansprechpartner

Interview, 25. November 2016

Jochen Pimpertz im Deutschlandfunk "Gut, dass die Koalition sich nicht darauf hat einigen können"Arrow

Arbeitsministerin Andrea Nahles habe mit ihrem Wunsch, das Rentenniveau anzuheben und dafür einen höheren Beitragssatz einzufordern, Lasten verschoben, sagte Jochen Pimpertz im Deutschlandfunk. Und zwar "einseitig auf die jungen Beitragszahler", so der Rentenexperte im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Dies sei "eine grundlegend falsche Entscheidung". mehr

Zukunft der Altersversorgung
IW-Nachricht, 25. November 2016

Zukunft der Altersversorgung Der Renten-Wahlkampf ist eröffnetArrow

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles plädiert für ein Mindestrentenniveau von 46 Prozent auch nach dem Jahr 2030. Das wird nur mit höheren Belastungen der nachfolgenden Generationen möglich sein. Den Nachweis, warum die bisherige doppelte Haltelinie nicht reicht, bleibt die Ministerin schuldig. mehr

Rentengipfel
IW-Nachricht, 24. November 2016

Rentengipfel Weitblick statt AktionismusArrow

Wenn die Große Koalition um einen Rentenkompromiss streitet, geht es nicht nur um einen Interessenausgleich zwischen gut und gering verdienenden Arbeitnehmern sowie Menschen mit niedrigen oder hohen Renten. Es geht eigentlich auch um die Interessen der jungen Beitragszahler und Kinder – doch die werden häufig nicht berücksichtigt. mehr